Technik

Atlas-Copco-Hammer reißt Kaimauer-Fundament ein

Um im Essener Hafenbecken eine neue Spundwand einziehen zu können, muss das Fundament der alten Kaimauer abgerissen werden. Dies geschieht derzeit in vier Metern Tiefe mithilfe eines hydraulischen Abbruchhammers von Atlas Copco, der gegen Wasserschlag gesichert ist.

Das Becken des Essener Stadthafens soll eine neue Spundwand erhalten. Um die Spundwand einsetzen zu können, muss zunächst das Sicherungsfundament auf einer Länge von 20 Metern weggestemmt werden. Diese Arbeiten finden unter Wasser statt, in vier Metern Tiefe.

Abbruchhammer

Atlas Copco und Liebherr mit vereinten Kräften

Mit den Abbrucharbeiten wurde Reinhold Meister Wasserbau aus Hengersberg beauftragt. Das Unternehmen ist auf Nassbaggerungen jeglicher Art, Saugbaggerungen sowie technisch aufwendige Baumaßnahmen auf und unter Wasser spezialisiert. Im Essener Hafen setzt Meister Wasserbau einen hydraulischen Abbruchhammer des Typs HB3100 von Atlas Copco ein. Dieser hat ein Dienstgewicht von 3.100 kg und wurde von Atlas Copco in der blauen Unternehmensfarbe des Wasserbauers lackiert. Meister Wasserbau betreibt den Hammer an einem Liebherr-Raupenbagger 966 mit 15 Meter Auslage, der auf einem 32 Meter langen Schwimmponton fixiert wurde.

Mit Druck gegen das Wasser

Atlas Copco hat den HB3100 für diesen Spezialeinsatz mit einem Unterwasser-Umbau-Kit ausgestattet, wodurch das Gerät permanent mit Druckluft beaufschlagt wird. Das bewahrt den Hammer vor Wasserschlag und Korrosion. Integriert ist zudem eine Sicherheitsabschaltung, die den Abbruchhammer unverzüglich stoppt, sollte der Druck unerwartet abfallen. Dies schützt das Werkzeug nachhaltig und sichert die Produktivität bei den Hafenarbeiten.

Abbruchhammer
Harte Prüfung fürs Material: Der hydraulische Abbruchhammer hielt dem Wasserdruck in vier Metern Tiefe Stand.
 
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