Technik

Dreßler Bau fertigt mit neuem Mischertyp von Eirich

Im Einsatz für Architekturbetone

Auf der bauma 2016 war der neue Mischertyp D23 eines der Highlights auf dem Stand von Eirich. Dieser Mischer stellt die Weiterentwicklung der D-Mischerbaureihe mit waagerechtem Mischbehälter und Wirbler dar, die seit den 1960er-Jahren vor allem in der Betonbranche eingesetzt wird – bis heute und oft noch seit der Erstinstallation.

Dreßler Bau ist mit einer Installation im Fertigteilwerk Stockstadt/Main das erste Unternehmen der Betonbranche, welches den neuen Mischertyp D23 einsetzt – und damit deutliche Vorteile erzielt. Es gibt nichts, was man im Laufe der Jahre nicht besser machen kann – auch in der Misch- und Maschinentechnik. So wurde jetzt der Mischertyp D23 entwickelt, mit Nutzfüllungen von 1.500, 2.250 und 3.000 Liter. Zielsetzung ist es, den Herstellern von Beton, Kalksandstein, Feuerfest, Glasgemenge usw. ein kostengünstiges und preiswertes Mischaggregat zur Verfügung zu stellen, das dem Betreiber die Vorteile der Eirich-Technik sichert. Der erste Mischer vom Typ 23 läuft nun in der Betonbranche, im Fertigteilwerk Stockstadt der Dreßler Bau. In einer Viertages-Aktion – an einem Mittwoch beginnend und Samstagmittag endend – wurde der alte Mischer aus- und der neue eingebaut. Die Produktion lief ohne Probleme an, wobei die kurze Probelaufzeit durch Fachpersonal von Eirich überwacht wurde.

Verdoppelte Mischleistung

Mit dem Ergebnis zeigt sich Werkleiter Daniel Stanik hoch zufrieden: „Den neuen Mischer setzen wir auch für unsere hochwertigen Architekturbetone ein, bei denen immer höhere Ansprüche an die Qualität der Sichtoberflächen gestellt werden. Die Ergebnisse mit dem neuen Eirich-Mischer haben unsere Erwartungen mehr als erfüllt: gleichmäßige, fehlerfreie Oberflächen, weniger Bindemittelbedarf und deutliche Einsparungen bei den Rezepturwechselzeiten. Dazu kommen eine verdoppelte Mischleistung, deutlich kürzere Mischzeiten und erhebliche Erleichterungen bei der Reinigung.“ Das Konzept der Kombination des Eirich-Mischprinzips mit den Vorteilen der früheren D-Serie ist also aufgegangen. Wie bei den bisherigen Mischern der D-Serie arbeitet ein drehender Mischbehälter als Materialzubringer für die Mischwerkzeuge. Ein rotierender Mischstern und ein Hochleistungs-Sternwirbler stellen kurze Mischzeiten und hohe Homogenität der Mischungen sicher. Die eigentliche Mischaufgabe übernimmt dabei das Wirblerwerkzeug; dessen Geschwindigkeit kann der jeweiligen Aufgabenstellung angepasst werden. Der Mischstern sorgt für die Grobvermischung und unterstützt – ebenso wie der Bodenwandabstreifer – schnelles Entleeren. Gegenüber den früheren D-Typen ist die Mischbehältergeschwindigkeit deutlich erhöht. Mischbehälter, Mischstern und Wirbler können unabhängig voneinander geregelt werden. Erste Erfahrungen zeigen bei materialgünstiger Einstellung bis zu 20 % Fließmittel-Einsparung.

Optionale Extras

Optional werden für den D23 viele Extras angeboten, wie eine Feuchtemesseinrichtung mit Bodensonde, eine automatische Reinigungseinrichtung (Hochdruckverdüsung, koppelbar mit der Wasserdosierung), eine automatische Zentralschmierung, Frequenzumrichter und Condition Monitoring für Antriebe und Lagerungen. Der Mischer stellt alle Parameter bereit, die übergeordnete Steuerungssysteme verarbeiten können.

Mischer
Der erste D23 wird bei Dreßler Bau in Stockstadt eingesetzt.
 
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