Technik

MAN unterstützt Forschungsprojekt IMAGinE zum kooperativen Fahren

Vernetzung zum intelligenten Ganzen

Im Verbundprojekt IMAGinE (Intelligente Manöver Automatisierung – kooperative Gefahrenvermeidung in Echtzeit) steht die erhöhte Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Fahrzeuge, die in Echtzeit untereinander kommunizieren, sollen zukünftig für ein kooperatives Miteinander im Verkehr sorgen.

Agieren statt reagieren: Kooperative Gefahrenerkennung und -vermeidung sind wichtige Schritte auf dem Weg zum unfallfreien und vorausschauenden Fahren sowie zur Optimierung des Verkehrsflusses. Die im Verbundprojekt IMAGinE entwickelten kooperativen Fahrerassistenzsysteme werden dazu beitragen, dass Verkehrsteilnehmer zukünftig nicht nur sicherer, sondern auch effizienter und entspannter ans Ziel kommen. MAN übernimmt in dem Projekt zum Teil den Part der Manöverabstimmung zwischen den beteiligten Verkehrsteilnehmern unter Berücksichtigung nutzfahrzeugspezifischer Anforderungen. Das beinhaltet beispielsweise Lkw-Überholmanöver, das Auf- und Abfahren bei Autobahnausfahrten sowie die Abstandsregelung zu vorausfahrenden Fahrzeugen.

Beispiel aus der Realität

Das hintere Fahrzeug stimmt sich mit dem vorderen Fahrzeug über einen geeigneten Überholort ab, um ein zügiges Überholmanöver zu gewährleisten. Oder an Autobahnausfahrten stimmen sich die abfahrenden Fahrzeuge mit den auf der durchgehenden Spur fahrenden Fahrzeugen ab, um das Manöver für alle Beteiligten effizient und sicher zu gestalten. Gleiches gilt für das Auffahren auf die Autobahn. Im Idealfall kann das nicht nur für einzeln gesteuerte Fahrzeuge, sondern auch für Lkw-Platoons, die via Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation miteinander gekoppelt sind, realisiert werden. Alles in allem unterstützt IMAGinE die Vision des vollautomatisierten, fahrerlosen Fahrens, ohne dabei den zurzeit noch notwendigen Fahrer zu vergessen.

Gemeinschaftsprojekt

IMAGinE vereint ein Konsortium von zwölf führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Deutschland. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) unterstützt das Forschungsprojekt mit einer Fördersumme von 17,9 Millionen Euro.

Diagramm: Mehrere Fahrzeuge an einer Kreuzung
Fahrzeuge, die in Echtzeit miteinander kommunizieren, sollen zukünftig für ein kooperatives Miteinander im Verkehr sorgen.
 
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