Technik

Optablue minimiert Rissneigung

Spezialzement für spezielle Bauteile

Eine Vielzahl von Ingenieurbauwerken bestehen aus massigen Betonbauteilen. Um auf Dauer deren Leistungsfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit sicher zu stellen, werden besondere Anforderungen an den einzusetzenden Beton gestellt. Mit dem Spezialzement Optablue von Opterra können dank einer Kombination spezifischer Eigenschaften alle relevanten Anforderungen erheblich einfacher erfüllt werden.

Massige Bauteile aus Beton sind besonders leistungsfähig. Dafür muss der eingesetzte Beton jedoch in vielen Fällen eine geringe Rissneigung aufweisen. Gleichzeitig soll der Baustoff über eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit verfügen. Für Betonrezepturen mit solch einem anspruchsvollen Anforderungsprofil hat Opterra den Spezialzement Optablue entwickelt. Denn seine besondere, abgestimmte Zusammensetzung von Portlandzementklinker und Hüttensand ermöglicht eine gute Frühfestigkeit. Damit ist er genau für die Betone geeignet, die schon im jungen Alter über eine hohe Festigkeit verfügen müssen. Da zudem eine wesentliche Quote des Klinkeranteils bei Optablue durch hochwertigen Hüttensand ersetzt wird, bewirkt der Spezialzement durch eine gute Nacherhärtung zugleich eine hohe Dichtigkeit und Dauerhaftigkeit des erhärteten Betons. Aufgrund seiner niedrigen Hydratationswärmeentwicklung (LH=LowHeat) ist Optablue geradezu ideal für die Herstellung von massigen Bauteilen geeignet. Denn dank des Spezialzementes wird die thermisch bedingte Rissneigung während der Hydratation deutlich minimiert. Nicht zuletzt sorgt der niedrige wirksame Alkaligehalt dafür, das Optablue auch in Verbindung mit alkaliempfindlichen Gesteinskörnungen eingesetzt werden kann.

Anforderungsprofil

Hergestellt wird Optablue unter Verwendung eines ausgewählten Portlandzementklinkers und Hüttensand. Damit entspricht der Spezialzement den Anforderungen an einen Hochofenzement CEM III/A 42,5 N-LH(na) nach DIN EN 197-1 sowie der DIN 1164-10.

Wehr
Optablue minimiert die thermisch bedingte Rissneigung aufgrund seiner niedrigen Hydratationswärmeentwicklung bei massigen Bauteilen wie z. B. einem Wehr. // Foto: (© Opterra/Sven-Erik Tornow)
 
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