Industrienachrichten

„Entfesselungspaket II“ für NRW

Bürokratieabbau für mehr Planungssicherheit

Auf Empfehlung des NRW-Wirtschaftsministers Andreas Pinkwart hat das Landeskabinett am 19. Dezember 2017 in einer Sitzung das „Entfesselungspaket II“ beschlossen. Damit einher geht eine deutliche Entbürokratisierung für die Bau- und Rohstoffindustrie.

Der Verband der Bau- und Rohstoffindustrie (vero) hat mit Erleichterung auf die Maßnahmen des „Entfesselungspaketes II“ reagiert. „Die Lage der Bau- und Rohstoffindustrie in NRW ist angespannt und die Unternehmen arbeiten am Limit. Die steigende Nachfrage aus dem Straßen- und Brückenbau kann kaum gedeckt werden. Daher begrüßen wir die Regelungen sehr, die das „Entfesselungspaket II“ bringen wird“, so vero-Verbandspräsident Christian Strunk.

Für die Bau- und Rohstoffindustrie sind die folgenden Regelungen von Bedeutung:

vero bewertet die potentiellen Änderungen durch das Entfesselungspaket II äußerst positiv: „Bereits im „Entfesselungspaket I“, das im September 2017 beschlossen wurde, konnten Maßnahmen im Sinne der Bau- und Rohstoffindustrie umgesetzt werden. Die Regelungen, die im „Entfesselungspaket II“ nun beschlossen wurden, sind ein weiterer wichtiger Schritt, damit unsere Mitgliedsunternehmen den steigenden Bedarf an Bau- und Rohstoffen in NRW auch in Zukunft decken können“, so vero-Hauptgeschäftsführer Raimo Benger.

Hintergrund

vero vertritt die Interessen von rund 600 Unternehmen aus allen Zweigen der Baustoff- und Rohstoffindustrie. In über 1.000 Betrieben produzieren Mitgliedsunternehmen Kies, Sand und Naturstein, Quarz, Naturwerksteine, Transportbeton, Asphalt, Betonbauteile, Werkmörtel und Recyclingbaustoffe.

Die deutsche Branche in Zahlen

Geschreddertes Papier vor einem Ordner
Weniger Aktenberge, mehr Produktivität: Das Entfesselungspaket II kommt der Rohstoff-Branche weiter entgegen. // Foto: stock.adobe.com (© M. Schuppich)
 
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