Arbeitssicherheit

Tipps von Dauphin gegen den Bewegungsmangel

Gesund, motiviert und produktiv am Industriearbeitsplatz

Für das präventive Verhalten am Industriearbeitsplatz stellte die Dauphin HumanDesign Group auf der A+A 2017 erstmals den neuen „Industry Trainer“ vor. Mit dem fünfminütigen Bewegungs- und Dehnübungsprogramm können Beschäftigte das volle Potenzial aus einer gesunderhaltenden Arbeitsplatzeinrichtung schöpfen. Das tägliche Einflechten der vielfältigen Übungen in den Arbeitsalltag beugt Verspannungen vor und fördert zudem die Konzentrationsfähigkeit.

Im Mittelpunkt steht dabei der neue „Industry Trainer“. Das kurze, effektive Übungsprogramm soll zu regelmäßigen Phasen der Bewegung in Form von einfachen Entlastungsübungen anregen. Die Mitarbeiter können dadurch ihre Konzentrationsfähigkeit steigern und möglichen Verspannungen, Kopfschmerzen und Rückenleiden vorbeugen. Die Übungen, die aus der Kategorie „Mobilisation und Dehnung“ entstammen, sollen dabei möglichst regelmäßig in den Arbeitstag integriert werden. Denn generell gilt: Täglich fünf Minuten sind besser als eine halbe Stunde Training pro Woche.

Übung im Büro: Dehnen der seitlichen Nackenmuskulatur.
Dehnen der seitlichen Nackenmuskulatur.

„Industry Trainer“ fördert regelmäßigen Bewegungsausgleich

Um den Mitarbeitern den Einstieg in die Übungen zu erleichtern, stellt die Dauphin-Gruppe den „Industry Trainer“ als Poster oder Broschüre zur Verfügung. Die Unterlagen können direkt unter info@dauphin.de angefordert werden. So können diese am Arbeitsplatz oder im Pausenraum für alle sichtbar befestigt werden und dienen als visueller Reminder für mehr Bewegung im Arbeitsalltag. Die Übungen mobilisieren beispielsweise die Brustwirbelsäule, lockern den Schultergürtel, kräftigen die Rückenmuskulatur und dehnen den Nacken, den Brustkorb sowie die Muskeln in den Oberschenkeln und Waden. Die Übungen werden dabei nicht ruckartig, sondern in fließenden, gleichmäßigen Bewegungen durchgeführt und jeweils 10 bis 20 Sekunden lang gehalten. Separate Hilfsmittel sind dabei nicht erforderlich. Der Mitarbeiter nutzt seine Umgebung am Industriearbeitsplatz, um die Bewegungs- und Dehnübungen mehrmals und im Seitenwechsel zu wiederholen. Denn ohne regelmäßigen Bewegungsausgleich geht es nicht: Folglich regt der „Industry Trainer“ in den Pausen und während der Arbeit dazu an, dass sich die Beschäftigten unter Anleitung lockern, kräftigen und dehnen können.

Weniger Beschwerden – höhere Produktivität

Das Interesse am gesunden Sitzen und Arbeiten am Industriearbeitsplatz ist gleichermaßen ein Anliegen der Beschäftigten und des Arbeitgebers. Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen sind eine wesentliche Ursache für Krankmeldungen. Ergonomische Möbel und Arbeitsmittel können dies – kombiniert mit dem richtigen Verhalten – verhindern. Mehr noch: Wer sich an seinem Arbeitsplatz im Labor, im Reinraum, in der Produktion, der Werkstatt oder der Montage wohlfühlt, arbeitet motivierter, ermüdet nicht so schnell und ist produktiver, bestätigt die Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR). Dafür setzt der Industriearbeitsplatz eine optimale ergonomische Kombination aus industriellem Arbeitsstuhl, Sitz-Steharbeitsplatz, idealer Beleuchtung, optimierten Greifwegen, perfekter Werkzeugbereitstellung und fließendem Werkstücktransport voraus. Das fördert die Gesunderhaltung der Mitarbeiter und erhöht die Effizienz und Produktivität.

Übung im Büro: Dehnung der hinteren Beinmuskulatur.
Dehnung der hinteren Beinmuskulatur.
 
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