Industrienachrichten

Fast 290.000 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt

Von Januar bis Oktober 2018 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 289.700 Wohnungen genehmigt. Das teilte jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit*. Damit wurden laut der Wiesbadener Statistiker 1,2 % oder 3.500 Baugenehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum erteilt. Einen besonders großen Zuwachs erfuhren dabei Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen (+ 5,7 %). Ebenfalls im Nachfrage-Plus: Eigentumswohnungen mit einem Plus von 9,7 %. Für den Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. (VQC) ein gutes Zeichen, auch wenn die Zahl der erteilten Baugenehmigungen bei Einfamilienhäusern in dem Zeitraum mit 75.546 minimal rückläufig war (– 0,9 %). Nach Einschätzung des VQC bewegten sich die Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser damit immer noch auf hohem Niveau. Fachkräftemangel auf dem Bau führt bereits jetzt zu Engpässen beim Bau von Einfamilienhäusern. Besonders in Ballungsgebieten mache sich der Facharbeitermangel bemerkbar. Das hat laut VQC auch Auswirkungen für den Bauherrn.

Gestiegene Baukosten, aber auch partiell fehlerhafte Bauausführungen können zum Problem werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund empfiehlt der VQC privaten Bauherren unbedingt eine zusätzliche unabhängige Qualitätskontrolle. Bausachverständige des VQC begleiten den Bau von Einfamilienhäusern mit System und Präzision und helfen damit, dass der Bau eines Einfamilienhauses nicht zum unkalkulierbaren Abenteuer wird.

* Die Zahlen beziehen sich auf eine Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. 488 vom 13. Dezember 2018.

Betonmischer auf Baustelle
 
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