Arbeitssicherheit

Magnetbesen verhindern Unfälle an Reinigungsmaschinen

Bei Eisen volle Haftung

Umherfliegende Metallteile gehören beim Strahlen von Oberflächen zum Alltag – auf dem Boden können sie jedoch ein großes Risiko darstellen. Vor allem ölige oder fettige beziehungsweise durch Kühlflüssigkeit angefeuchtete Strahlmittel sorgen für eine erhöhte Rutschgefahr und können so zu schmerzhaften Unfällen führen. Doch reguläre Kehrmaschinen eignen sich nur bedingt für die Beseitigung von metallischen Rückständen, da diese sich schnell in den Bürsten verhaken oder gar das Innenleben der Maschinen beschädigen. Zudem bleiben häufig ölige Filme auf den Bürsten zurück, sodass sie umständlich sauber gemacht werden müssen. Eine Alternative zur Reinigung mit Kehrmaschinen oder -besen stellt der Einsatz von Magnetbesen von Magna-C dar.

Das Handgerät zieht magnetische Fangteile an und reinigt so Fußböden und andere Flächen. Die Funktionalität des Magnetbesens bleibt hierbei unbeeinflusst von Fugen oder Vertiefungen. Da lediglich metallische Gegenstände aufgenommen werden, können diese leicht von Stäuben oder anderen Rückständen getrennt und bei Bedarf wiederverwendet werden. Hierzu lässt sich das Strahlmittel mithilfe des Ablagesystems an einer beliebigen Stelle sammeln. Zusätzlich ist eine schmale Version des Besens speziell für Maschinenzwischenräume erhältlich.

„Die einzige Voraussetzung für die Anwendung des Magnetbesens ist, dass die aufzusammelnden Teilchen aus Eisen oder Stahl bestehen, also magnethaftend sein müssen“, erklärt Axel Bartsch, Geschäftsführer von Magna-C. Selbst die Beseitigung metallischer Stäube ist möglich. Auch verdreckte oder ölige beziehungsweise nasse Partikel können problemlos aufgelesen werden: Hierzu wird der Magnetbesen einfach am Griff über die zu reinigenden Flächen geführt. Dieser ähnelt im Prinzip einem handelsüblichen Kehrbesen – doch statt einer Bürste befindet sich am unteren Ende des Stiels ein Gehäuse mit einem Magnet, das von zwei Rädern getragen wird. Der eingehauste Magnet zieht dabei zuverlässig alle Metallteile an, selbst wenn sie in kleine Löcher oder Vertiefungen gefallen sein sollten. Mühseliges und gesundheitsbelastendes Bücken ist somit nicht mehr notwendig. Die leichtgängigen Räder ermöglichen zudem ein einfaches Handling ohne Kraftanstrengung. Auch der ergonomische Griff sowie der höhenverstellbare Stiel sorgen für ein angenehmes Arbeiten.

Leichtgewicht

Da sowohl der Stiel als auch das Gehäuse aus Aluminium sind, beläuft sich das Gewicht des Magnetbesens auf lediglich 6,6 kg, was ebenfalls der Leichtgängigkeit zugutekommt. Nur die Abschlusskappen sind für zusätzliche Robustheit aus korrosionsfreiem Stahl. Zur Langlebigkeit des Geräts tragen darüber hinaus auch die widerstandsfähigen Kunststoff-Reifen bei. Sollten sie dennoch durch besonders scharfkantige Fangteile beschädigt werden, können die entsprechenden Ersatzteile bei Magna-C nachbestellt sowie der hauseigene Reparaturservice beauftragt werden. „Nur extrem starke magnetische Gegenfelder oder Temperaturen von über 80 °C können die Funktionsfähigkeit dauerhaft negativ beeinflussen“, führt Bartsch aus.

Ressourcenschonend durch wiederverwendbare Fangteile

Sind alle Teile aufgelesen oder wird eine weitere Aufnahme durch andere Fangteile blockiert, können die Elemente einfach an einer beliebigen Stelle – zum Beispiel in einem Sammelbehälter – abgelegt werden. Hierzu muss lediglich das Magnetsystem über zwei Zuganker an einem Griffbügel angehoben werden. Dadurch, dass lediglich metallische Elemente angezogen werden, bleiben Stäube oder andere Schmutzpartikel auf dem Boden zurück, sodass eine Trennung der Materialien stattfindet. Die magnetischen Teile können danach – je nach Beschaffenheit – fachgerecht entsorgt oder aber auch wiederverwendet werden, was wiederum zur Effizienz des Unternehmens beiträgt. Bei Bedarf kann der Besen im Anschluss mit handelsüblichen Reinigungsmitteln von Öl und Fett befreit werden.

Magnetbesen
Selbst die Beseitigung metallischer Stäube ist möglich. Auch verdreckte oder ölige beziehungsweise nasse Partikel können problemlos aufgelesen werden.
 
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