Asphaltindustrie in Bayern vorsichtig optimistisch

Die Asphaltproduktion in Bayern ist im Jahr 2006 um 3 Prozent auf rund. 10,9 Millionen Tonnen angestiegen. Dies erklärte der Vorsitzende des Vorstandes der Regionalvertretung Bayern des Deutschen Asphaltverbandes (DAV), Hans Ullrich Debus, nach einer Vorstandssitzung in Nürnberg.

Dabei war festzustellen, daß unterschiedliche Entwicklungen in den bayerischen Regionen sich verstärkt haben. Begleitet wurde die durchaus zufriedenstellende Mengenentwicklung allerdings von drastisch gestiegenen Kosten bei Rohstoffen, Energie und Fracht. Nach den Worten des Verbandsvorsitzenden Debus ist es nur mit erheblicher Zeitverzögerung gelungen, diese Kosten in den Preisen weiterzugeben.

Für das laufende Jahr 2007 ist die bayerische Asphaltindustrie vorsichtig optimistisch. Die Investitionsmittel für die bayerischen Staatsstraßen erreichen dasselbe Niveau wie 2006. Die ursprünglich vorgesehenen Kürzungen im Bundesfernstraßenhaushalt werden nach einem Votum des Haushaitsausschusses des Bundestages nicht realisiert. Vor allem aber erhofft sich die bayerischen Asphaltindustrie positive Anstöße von den Kommunen: Angesichts sprudelnder Gewerbesteuerquellen bestehen gute Aussichten, daß nach jahrelanger Vernachlässigung des kommunalen Straßennetzes erste Anstrengungen unternommen werden, den dort bestehenden Sanierungsstau aufzulösen. Deshalb prognostiziert der DAV Bayern auch für 2007 eine leicht steigende Asphaltproduktion.

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