Combi Wear Parts: Neues Zahn-System für Großmaschinen

Seit mehr als 350 Jahren ist der Name Bofors mit der europäischen und später global verzweigten Stahlindustrie verbunden. In den historischen Blättern der Branche wird die erste Hammermühle „Boofors“ im schwedischen Karlskoga 1646 aufgeführt; das Unternehmen mit dem bekannten Namen nun Bofors. Im Jahr 1932 begann der Stahlspezialist mit der Serienproduktion von Verschleißteilen; bereits in der frühen 60ern wurde das erste patentierte Bofors-Zahnsystem entwickelt, produziert und erfolgreich vermarktet. Aus diesem Unternehmenszweig ging später die heutige Combi Wear Parts hervor.

Heute gehört das Unternehmen in Europa und in Nordamerika zu den wenigen weltweit tätigen Unternehmen, das sich auf die Entwicklung hochwertiger Verschleißteil-Wechselsysteme für Bau-, Nassbagger- und Bergbaumaschinen spezialisiert hat; eingebettet ist es in den finnischen Stahlgießerei-Konzern Keycast Oy. In Deutschland werden die Produkte von der Combi Wear Parts GmbH, Krefeld, vertrieben.

Auf der Bauma zeigt das Unternehmen erstmals ein kürzlich patentiertes Zahn-Verschleißsystem für alle Grabgefäßformen von Erdbewegungsmaschinen ab 80 Tonnen Betriebsgewicht. Das System zeichnet sich durch mehrere Vorteile aus: Die optimierte Form steckt die oft extremen Belastungen an den Schaufelschneiden wesentlich besser weg als die Vorgängermodelle. Unter den Patentschutz fällt auch die besondere Geometrie der Kontaktflächen zwischen Zahn und Adapternase, durch die ein Minimum an Reibung zwischen beiden Teilen gewährleistet wird. Das Ergebnis: geringerer Verschleiß und minimierte Belastung des Sicherungselements.

Die Zähne sind so gestaltet, dass sie während der gesamten Nutzungsdauer ihre maximale Schärfe behalten. Jeweils ein Zahn wird mit einem Sicherungsstift be-festigt, der einfach in die Sicherungsöffnung eingesetzt wird und den Zahn am A-dapter fixiert - beide Hände sind frei die Endmontage. Der vertikal von oben ein-gesetzte keilförmige Sicherungsstift ist durch eine Zwangsführung nur auf eine Art positionierbar. Diese vertikale Befestigung des Sicherungsstiftes in der Mitte der Kopplungsgeometrie sorgt nicht nur für eine höhere Festigkeit, sondern ist auch besonders benutzerfreundlich; während des Betriebs ist der Stift geschützt einge-lassen und lässt sich auch nach harten Einsätzen zum Zahnwechseln wieder leicht demontieren.

Das flache Profil weist ein ausgezeichnetes Eindringverhalten bei allen Boden-klassen auf; die stromlinienförmige Konstruktion ohne scharfe Kanten und  Winkel minimiert den Verschleiß und verbessert den Materialfluss in und aus den Grabge-fäßen. Gut sichtbare Verschleißmarken an Zähnen und Adaptern signalisieren, wann ein Austausch erforderlich ist. 

 

www.combiparts.de

Halle A6, Stand 404

 

Neues Zahn-System für Großmaschinen ab 80 t Betriebsgewicht
Neues Zahn-System für Großmaschinen ab 80 t Betriebsgewicht
Neues Zahn-System für Großmaschinen ab 80 t Betriebsgewicht