„Deine Haut. Die wichtigsten 2m2 Deines Lebens.“

Logo der Dachkampagne Haut

Unter diesem Motto haben die gesetzliche Unfall- und Krankenversicherung erstmals eine gemeinsame Kampagne zur gesundheitlichen Prävention gestartet. Steinbruchs-BG und Bergbau-BG beteiligen sich mit eigenen Aktionen und einem neuen „Hautmobil“

Typische Stoffe am Arbeitsplatz, die die Haut schädigen können sind z.B. zementhaltige Baustoffe, Öle sowie Reinigungs- und Lösemittel. Aber auch scharfe Ecken und Kanten oder Späne an Werkstücken können die Haut verletzen. Und nicht zuletzt gilt für alle Beschäftigten die überwiegend im Freien arbeiten (Steinbruch, Tagebau usw.) die Wirkung der UV-Strahlung der Sonne nicht zu unterschätzen.

Beruflich bedingte Hauterkrankungen

Den häufigsten Schaden, den die Haut durch berufliche Einflüsse nimmt, nennt man „Abnutzungserkrankung“. Häufig beginnt die Erkrankung mit der Bildung von trockenen und manchmal geröteten Hautstellen, insbesondere zwischen den Fingern. Werden diese leichten Hautveränderungen nicht behandelt, so können sich schnell spröde und rissige Hautstellen an der gesamten Hand entwickeln, meist verbunden mit Juckreiz und Brennen. Oft sind die Hände fleckig mit Rötungen und die Haut löst sich stellenweise ab.

Eine Abnutzungserkrankung ist eine ideale und leichte Eintrittspforte für allergieauslösende Stoffe. Dies kann dann zu den sogenannten allergischen Kontaktekzemen führen.

Was kann man tun?

Neben dem Tragen der richtigen Handschuhe sollte man vor der Arbeit die Hände mit entsprechenden Hautschutz-cremes und nach getaner Arbeit mit Hautpflegecremes einreiben.

Auch in der Freizeit sollte man auf seine Haut achten. Zu langes Liegen in der Sonne kann zu Schäden führen, die sich oft erst nach Jahren bemerkbar machen. Im Hobbykeller oder bei der Gartenarbeit kommt häufiger Umgang mit Schadstoffen vor. Auch hier sollten Hautschutz-cremes und Schutzhandschuhe genutzt werden. Reinigen Sie Ihre Haut nicht mit Terpentin, Benzin oder aggressiven Waschpasten; es gibt für jede Art der Verschmutzung entsprechend schonende Reinigungsmittel.

Durch den richtigen Hautschutz wird die Reinigung zusätzlich erleichtert In den Pausen und nach Abschluss der entsprechenden Tätigkeit sollten die Hände mit Pflegecremes gründlich eincremen.

Unser Angebot – ein kurzer Überblick

Auf die Bedürfnisse und die Größe des Unternehmens abgestimmt bieten BBG und StBG eine Vielzahl von Aktionselementen an, die auch ein Lernen durch eigene Erfahrungen ermöglichen. Solche Erfahrungen sind besonders hilfreich, wenn es darum geht, Verhaltensänderungen zu bewirken. Diese Elemente sind zum Teil in mobilen Hautschutzpräsentationen wie der Ausstellung „DEINE HAUT“ oder dem Hautmobil integriert.

Daneben gibt es auch informationsbetonte Aktionselemente wie die Beratung im Gesundheitsschutz, Seminare, Medien oder Infotexte. Die Mitarbeiter aus dem Präventionsbereich der Bergbau-Berufsgenossenschaft und der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft beraten Sie gern in allen Fragen des Hautschutzes.

Darüber hinaus stellen wir auf unserer Internetseite www.deinehaut-bg.de alle Präventionsinstrumente für den betrieblichen Hautschutz vor.

Matthias Bradatsch, StBG

Präsentation der Haut-Kampagne von BBG und StBG durch Helmut Ehnes, Leiter des Geschäftsbereichs Prävention der beiden Berufsgenossenschaften
Präsentation der Haut-Kampagne von BBG und StBG durch Helmut Ehnes, Leiter des Geschäftsbereichs Prävention der beiden Berufsgenossenschaften
Das neue „Hautmobil“ von BBG und StBG kann für betriebliche Präsentationen angefordert werden
Das neue „Hautmobil“ von BBG und StBG kann für betriebliche Präsentationen angefordert werden
Plakatmotiv Beton
Plakatmotiv Beton
Erkrankte Haut
Hautschäden müssen behandelt werden!