Maschinenfabrik Liezen

Seit Januar 2007 wurde bei der MFL die Aufbereitungstechnik um die Sieb- und Schwingungstechnik erweitert. Die Produkte sind Spannwellensiebmaschinen, Kreisschwinger, Linearschwinger, Bananensiebe und Entwässerungsmaschinen. Einige dieser Maschinen wurden bereits in Ungarn und Weißrussland eingebaut.

Die von Statec im Jahre 2003 entwickelte und zum Patent angemeldete Spannwellensiebmaschine „staflex“ ist eine effiziente Vibrationssiebmaschine für schwer und schwerst siebbare Schüttgüter.

Die primären Einsatzgebiete sind in der Recyclingindustrie, in der Sand-/ Kies-/ und Schotterindustrie sowie in der Eisen-/ und Stahlindustrie. Je nach Kundenanforderung wird feines, mittleres und grobes Material sehr effizient gesiebt. Dabei werden Lochweiten im Bereich von 0,5 mm bis 60 mm eingesetzt und Aufgabeleistungen bis zu 400 t/h und Maschine gesiebt.

Im Betriebszustand wird dem Aufgabematerial über dynamisch erregte Siebbeläge hohe Energie übertragen und in Abhängigkeit von der Maschinencharakteristik entsprechend aufgelockert. Die Schwingweite der Siebmaschine ist voreingestellt, dessen Größe durch den gewählten Exzenter bestimmt ist.

Die Maschinendrehzahl ist über Frequenzumformer entsprechend der Siebschwierigkeit stufenlos einstellbar und beeinflusst das Siebergebnis wesentlich. Durch die frei wählbare Betriebsdrehzahl sind höchste spezifische Siebdurchsatzleistungen und beste Resultate gewährleistet.

Zwei Schwingkörper sind gesondert auf Gummifedern abgestützt. Im Schwerpunkt beider Schwingkörper führt eine Erregerwelle. Die inneren Siebwangen sind zentrisch gelagert, die äußeren Siebwangen sind exzentrisch gelagert.

Beide Siebkasten bewegen sich im Betrieb kreisförmig, jedoch zueinander um 180 Grad versetzt. Der innere Siebkasten wirkt dabei als Gegenmasse zum äußeren Schwingkörper. Dabei werden die Siebbeläge pro Zyklus einmal gestreckt beziehungsweise gestaucht.

In Abhängigkeit des Siebmattendurchhanges, der Siebmattendehnung und der Exzentergröße entsteht der so genannte Trampolineffekt. Die dabei erzeugte Energie, die sich auf das Siebgut überträgt, wird zusätzlich von der Steifigkeit der eingesetzten Kunststoff-Siebmatten beeinflusst. Dabei können bis zu 10-fache Beschleunigungswerte gegenüber konventionelle Vibrationssiebmaschinen erreicht werden.

Bestens bewährte Polyurethan-Siebbeläge sind quer zur Transportrichtung angeordnet und mittels Gummikeile schraubenlos befestigt. Für Montagearbeiten ist ausschließlich ein Hammer erforderlich. Bei Demontagearbeiten wird zusätzlich ein entsprechendes Flacheisen mit 4 mm Dicke für das Einschlagen der Gummikeile benötigt.

www.mfl.at

Halle B2, Stand 324

Einzelaufnahme der „staflex“
Einzelaufnahme der „staflex“