Linde: Schaulaufen auf der bauma

In der Halle B4 Stand 331 präsentiert Linde Material Handling zur Bauma seine beiden Sparten: technisch führende Stapler und Lagertechnikfahrzeuge sowie hydraulische Antriebstechnik und -elektronik. Mit dem Linde Fahrzeugdatenmanagementsystem (LFM) und der Darstellung von Humanschwingungen im Staplerbetrieb zeigt Linde MH geFortschritte bei den immer wichtiger werdenden produktbegleitenden Dienstleistungen.

Deutschland-Premiere feiern die neuen Industriestapler der Serie 39x, die Diesel- und Treibgasstapler Linde H 14 bis H20 mit 1,4 bis 2,0 Tonnen Tragfähigkeit. Ende 2006 in Serie gegangen, stellen sie sich auf der Messe erstmals einem breiten Fachpublikum vor. Sie werden ergänzt durch die größeren Modelle der 39x-Serie, die in der Bauindustrie und dem Baustoffhandel bereits seit Jahren den Standard in Sachen Wirtschaftlichkeit setzen. Alle Modelle verfügen über Linde-Hydrostatik mit Direktantrieb, eine exakt auf den Staplereinsatz abgestimmte Motorentechnologie sowie nicht zuletzt das bewährte Fahrzeugkonzept der 39x-Baureihe mit obenliegenden Neigezylindern, schwingungsreduzierender Abkoppelung von Antriebsachse und Fahrerkabine sowie elektronischer Ansteuerung der Hubmastfunktionen mittels handlicher Bedienhebel.

Neuer Stapler der Baureihe 39x

Der neue H14 bis H20 im Traglastbereich von 1,4 bis 2,0 Tonnen passt in die aktuelle Zeit: agil, schnell, wartungsarm und mit einem zirka 12 Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch im VDI-Arbeitsspiel im Vergleich zur Vorgängerversion, erfüllt es die hohen Anforderungen der „Intensiv-Nutzer“.

Der Arbeitsplatz lässt dem Bediener viel Bewegungsfreiheit. Im Armbereich sind es vier Zentimeter mehr im Vergleich zum Vorgängermodell, im Kopfbereich durch das hohe Fahrerschutzdach sogar sechs Zentimeter. Ganze 4,5 Zentimeter mehr misst der Fußraum.

Obwohl für geringere Traglasten ausgelegt, bietet der Arbeitsplatz der neuen Modelle den gleichen Komfort wie die nächst größeren Stapler Linde H20 und H25 mit Tragfähigkeiten von 2,0 bzw. 2,5 Tonnen: sämtliche Abstände zwischen Sitz, Pedalerie, Lenkrad sowie der Armlehne mit integrierten Steuerhebeln sind identisch. Die von oben vollständig einsehbare Trittstufe sowie die Festhaltepunkte am Fahrzeugrahmen sparen zudem Zeit und Kraft beim Ein- und Aussteigen und reduzieren das Verletzungsrisiko. Weitere Unterstützung erhält der Fahrer durch die reduzierten Pedalwege, wodurch sich das Fahrzeug noch feinfühliger beschleunigen lässt. Hinzu kommt die direkte, verzögerungsfreie Umsetzung der Hydraulikbefehle für ein exaktes Positionieren der Last. Aufgrund des modularen Aufbaus kann die Kabine je nach Ansprüchen und Einsatzbedingungen um viele Ausstattungsmerkmale wie Heizung, Radio oder Klimaanlage erweitert werden.

Angenehm für den Fahrer ist überdies die elektronisch gesteuerte Endlagendämpfung beim Vor- und Rückneigen des Hubmastes, wodurch es kein mechanisches Anschlagen gibt. Fahrer und Umgebung bleiben so vor lauten Schlägen verschont und auch bei den Betriebskosten macht sich der Schutz der Fahrzeugkomponenten positiv bemerkbar.

Bis zu 25 Prozent geringere Servicekosten versprechen die bereits genannten konstruktiven Verbesserungen. Hinzu kommt die verbesserte Zugänglichkeit durch Wartungsklappen. Auch die Radmotoren lassen sich einzeln ausbauen. Großen Wert legten die Entwickler zudem auf Schmutzunempfindlichkeit der Komponenten und Dichtheit gegen das Eindringen von Staub.

www.linde-mh.de

Halle B4, Stand 331

Linde 39x H14 bis H20 mit Tragfähigkeiten von 1,4 bis 2 Tonnen
Linde 39x H14 bis H20 mit Tragfähigkeiten von 1,4 bis 2 Tonnen