Humanschwingungen: Still empfiehlt unabhängige Tests

Unter Humanschwingungen – auch Ganzkörperschwingungen genannt – versteht man alle auf den Menschen einwirkenden mechanischen Schwingungen durch technische Hilfsmittel oder Fahrzeuge. Diese können auf Dauer die Gesundheit der Arbeitnehmer beeinträchtigen.

Als schwingungsanregend gelten unter anderem das Heben und Senken der Gabeln, die Lastaufnahme und -ablage, das Beschleunigen und Verzögern, die Vibrationen durch Verbrennungsmotoren sowie das Abspringen vom Fahrzeug. Im Hinblick auf Erkrankungen ist dabei das Fahren mit und ohne Last auf unebenen Böden besonders relevant. Schon eine geringe Fahrbahnverschlechterung kann leicht zu einer Verdoppelung der Schwingungsbelastung führen. Zudem nimmt die Belastung proportional zur Fahrgeschwindigkeit zu.

Übertragen werden die Unebenheiten über die Reifen auf den Fahrzeugrahmen, von dort auf die Fahrerkabine und damit auf den Fahrersitz. Gerade dieser sollte deshalb zur besseren Schwingungsdämpfung optimal auf das Fahrergewicht eingestellt sein. Die auf Gummipuffern gelagerte Fahrerkabine von Still-Staplern verringert zusätzlich die auf den Fahrer übertragenen Vibrationen.

Nur so können Schwingungen wirksam absorbiert und der Fahrer effektiv vor Gesundheitsschädigungen geschützt werden.

Um sich als Betreiber Klarheit zu verschaffen, können vorhandene Vergleichsmessungen der BG herangezogen werden oder Messungen vor Ort sinnvoll sein. Die Ergebnisse der Messungen sind jedoch sehr leicht beeinflussbar. Deshalb empfiehlt Still zum Erzielen möglichst neutraler Testergebnisse nur herstellerunabhängige Institute mit den Messungen von Humanschwingungen zu beauftragen. Eine Liste solcher unabhängigen Institute und mehr Informationen zum Thema „Humanschwingungen“ stehen im Internet unter www.still.de/humanschwingungen

Einflussgrößen am Stapler
Einflussgrößen am Stapler