Hosch: Innovationssprung in der Abstreifertechnik

Revolution an der „Drei-Uhr-Position“: Mit dem neuen Trommelabstreifer vom Typ HD hat die Hosch-Fördertechnik GmbH in Recklinghausen jetzt den weltweit ersten Abstreifer entwickelt, der - installiert an der Drei-Uhr-Position zur Antriebstrommel - selbst unter schwierigsten Bedingungen Fördergurte effizient reinigt. „Das extrem robuste System ist so konstruiert, dass selbst klebriges und stark anhaftendes Schüttgut kein Problem darstellt“, sagt Hosch-Geschäftsführer Eckhard Hell.

Bei Unebenheiten und Störungen in der Gurtoberfläche sorgt eine weltweit einzigartige Ausweichfunktion der mit Hartmetallkanten bestückten Reinigungsmodule dafür, dass der Fördergurt nicht beschädigt wird. „Dadurch wird die Betriebssicherheit der Förderbandanlage enorm verbessert“, so Hell. Der neue Abstreifer vom Typ HD ist dabei auch ohne Einschränkungen an geklammerten Gurtverbindungen einsetzbar.

Auf Dauer hohe Reinigungsleistung

Ein großer Nachteil von herkömmlichen Trommelabstreifern ist ein hoher Verschleiß der Module, wodurch die Reinigungsleistung stark abnimmt. Anders beim neuen HD-Abstreifer: Die Hartmetallkanten der Abstreifmodule weisen außergewöhnlich hohe Standzeiten auf. „Dadurch gewährleisten wir auf Dauer eine hohe Reinigungsleistung“, sagt der Geschäftsführer. Zusätzlich gleichen federnd gelagerte Einzelmodule mit individueller Verschleißnachführung Unebenheiten des Bandes aus - und das bei Gurtgeschwindigkeiten von bis zu 7,5 m/s und Gurtbreiten bis zu 3,2 Metern. Eckhard Hell: „Durch den modularen Aufbau können wir den Abstreifer flexibel an die örtlichen Gegebenheiten anpassen und sind damit in der Lage, Gurtbänder selbst unter schwierigsten Bedingungen wirksam zu reinigen.“

Die ersten Ideen zu dem neuen Trommelabstreifer entwickelte Hosch bereits 2001. In Testreihen und Feldversuchen bei rund 20 Kunden weltweit sammelte das Unternehmen Erfahrungen und verbesserte die Technik bis zur Marktreife. Eckhard Hell: „Wir rechnen damit, dass wir im zweiten Quartal 2009 mit der Serienfertigung beginnen können und das System dann einem breiten Publikum zugänglich sein wird.“

Ob im Bergbau, in Kraftwerken oder in der Lebensmittelindustrie: Rund um den Globus sorgen Hosch-Abstreifsysteme für saubere Förderbandanlagen. Die eigene Technik stetig weiterzuentwickeln und zu verbessern ist dabei neben einem kundennahen Service und intensiven Schulungsmaßnahmen für Hosch ein Schlüssel zum Erfolg. „Vier Prozent unseres Umsatzes fließen in die Forschung und Entwicklung“, sagt Eckhard Hell. „Durch diese kontinuierlichen Investitionen sind wir in der Lage, einen weltweiten Know-how-Vorsprung zu halten und auch Wirtschaftskrisen, wie wir sie momentan erleben, zu meistern.“

www.hosch.de

Hosch HD-Abstreifer
Hosch HD-Abstreifer