Eirich passt Mischer an das Produkt an

Die Eirich-Mischtechnik bietet gegenüber herkömmlich arbeitenden Mischsystemen deutliche Vorteile, insbesondere die Trennung des Materialtransports von der Mischaufgabe.

Die Aufteilung dieser Aufgaben in Materialtransport und Materialvermischung erfolgt durch einen sich drehenden Teller, der den Materialtransport übernimmt und ein der Mischaufgabe angepasstes Werkzeug (Wirbler). Durch die Trennung des Materialtransportes von der eigentlichen Mischaufgabe ergeben sich die Freiheitsgrade, den Mischprozess an das Produkt anzupassen – nicht umgekehrt. Denn mit einem unabhängig arbeitenden Mischwerkzeug kann der für die anstehende Aufgabe benötigte Energieeintrag in das Produkt beinahe beliebig gewählt werden. Jegliche unerwünschte Stoffbeeinflussung, wie Beschädigung von Leichtzuschlägen oder Fasern wird sicher vermieden. Da das Mischwerkzeug (Wirbler) in einem definierten Abstand zum Boden arbeitet, es also keinen Bodenkontakt hat und einen vom Mischteller unabhängigen Antrieb, kann es beliebig schnell laufen. Werkzeuggeschwindigkeiten bis über 30 m/s sind möglich.

Diese Kombination aus einem eigenen Antrieb des Mischtellers, einem unabhängig arbeitenden Wirbler und das stationäre Kombiwerkzeug als Strömungsumlenker führen zu einer hundertprozentigen Materialumwälzung bei jeder Umdrehung des Mischtellers. Das macht das Eirich-Mischprinzip so effektiv und bietet ein erhebliches Kosteneinsparungspotential. Durch die Anpassungsfähigkeit des Mischprozesses an das Produkt können Mischzeiten gezielt angepasst, Fehlchargen reduziert und die Kosten auf der Materialseite gesenkt werden.

Weiterhin benötigen Eirich-Intensivmischer keine bruchanfälligen Keramikauskleidungen für den Verschleißschutz. Bereits der Standard (Stahl, Stahl-Gummi, Stahlverbund) als Verschleißschutz lässt es zu, die Eirich-Mischer mehrere Jahre lang ohne Austausch der Boden- oder Wandverkleidungen zu betreiben. Für die stärker beanspruchten Wirblerschläger stehen patentgeschützte Lösungen aus Hartmetall zur Verfügung. Damit werden Betriebszeiten von mehreren Jahren ohne Wirblerwechsel möglich. Selbstverständlich ist bei Eirich der Einbau von systemgerechten Feuchtenmeßsystemen.

Diese hohe Variabilität verleiht nicht nur heute schon die Sicherheit, anspruchsvolle Produkte mit einer Reproduzierbarkeit herzustellen, die ihresgleichen sucht, sondern die Mischer bieten auch die Möglichkeit, die Produkte von morgen mit der bestehenden Mischtechnik zu entwickeln und zu produzieren.

Interessant für Fertigteilhersteller

Basierend auf den oben beschrieben Vorteilen interessieren sich auch Betonwaren- und Fertigteilhersteller im Standardsegment für die Eirich-Mischtechnik. Das führte dazu, dass vermehrt in Anlagen nach kurzer Betriebszeit (ein bis zwei Jahre) die in der Branche üblichen Mischsysteme gegen einen Eirich-Intensivmischer ausgetauscht wurden. Motivation war in allen Fällen der Wunsch nach höherer Qualität auf planbarem Niveau bei reduziertem Ausschuss.

Eines von vielen  Beispielen für die Vielseitigkeit der Eirich-Intensivmischer: 2005 hat die TU München einen hybriden Mischprozess für selbstverdichtende Betone (SVB) vorgestellt: Zwei Geschwindigkeiten in einem Mischvorgang. Zunächst eine schnelle Wasserverteilung, dann ein langsames Aufziehen der Fließmittel. Die Folge daraus ist eine Nassmischzeit von nur einer Minute. Dieser sogenannte hybride Mischprozess wurde nun auf die UHPC-Aufbereitung adaptiert. Die Gesamt-Chargenzeit für UHPC liegt nun bei drei Minuten und, verglichen mit anderen Mischsystemen, bei deutlich geringerem Einsatz von Fließmittel und mit einer deutlich fließfähigeren Konsistenz.

Zudem kann der Eirich-Intensivmischer leicht alle Arten von Fasern untermischen. Diese Aufgabe stellt die meisten einfachen Mischsysteme immer noch vor Probleme.

www.eirich.de

Halle C1, Stand 425/530

Weiterentwicklung der Servicefreundlichkeit: der Intensivmischer Typ R12
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Patentrechtlich geschützte Wirbelerschläger mit Hartmetall-Endstücken für lange Betriebszeiten ohne Werkzeugwechsel
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