Die 500. Gipo-Anlage ist eine Kombi RC 130 FDR

Was 1982 mit der weltweit ersten raupenmobilen und vollhydraulischen Steinbrechanlage im Hause Emil Gisler AG begann, wurde über Jahre ausgebaut und mit marktweisenden Innovationen stetig weiterentwickelt. Ende 2009 wurde die 500. Gipo-Anlage offiziell dem stolzen Besitzer, der Umbricht AG aus Turgi, übergeben. Bei der Maschine handelt es sich um eine Gipo Kombi RC 130 FDR.

Die leistungsstarke und robuste Gipo-Prallmühle 130 mit einem Einlauf von 1270 x 1100 mm, kombiniert mit einer großen 2-Deck-Siebmaschine (Siebfläche 1800 x 4500 mm), die für eine saubere Trennung der verschiedenen Fraktionen sorgt, bildet das Herzstück der Kombianlage, mit der gleichzeitig mehrere klassierte Endprodukte hergestellt werden können.

Die separate 2-Deck-Vorsiebmaschine sorgt für eine effektive Vorabsiebung. Man erhöht die Qualität des Endprodukts und auch die Effizienz des Brechers durch das Ausscheiden von verschleiss-intensivem Feinmaterial, von plattigem Korn und von vorhandenen Verunreinigungen. Außerdem wird das Material welches schon die erforderliche Grösse hat, über einen Bypass um den Brecher herum direkt auf die Austragsrinne geführt.

Je nach Beschaffenheit des zu verarbeitenden Materials, der Aufgabengrösse und des geforderten Endkorns, liegt die Brechleistung bei 450 t/h.

Der Prallmühlenaustrag mit einer bewährten Austragsrinne und einem 1600 mm breiten Brecheraustragsband verhindert lästige Materialstauungen unter dem Rotor und an den Übergabestellen. Dank dem breiten Brecheraustragsband erzielt man eine Verringerung der Materialschichthöhe. Speziell im Recyclingbereich macht sich dies positiv bemerkbar, da Eisenteile auf diese Weise noch besser vom Überbandmagnetscheider erfasst und ausgetragen werden.

Das Überkornrückführband ist auf einer stabilen Drehkonsole hydraulisch schwenkbar. Somit kann das Überkorn wahlweise in die Aufgaberinne zurückgeführt werden oder für die Funktion als Haldenband seitlich ausgetragen werden.

Mit dem unter härtesten Bedingungen bewährten vollhydraulischen Antrieb, der stufenlosen Anpassung der Rotordrehzahl und mit den unabhängig voneinander hydraulisch verstellbaren Prallschwingen kann die Brechkurve des Endproduktes entscheidend beeinflusst werden. Die Rotorgeschwindigkeit und die Spaltbreite bei den Prallschwingen werden in Abhängigkeit vom Aufgabematerial und dessen Aufgabegrösse für die Produktion der unterschiedlichen Körnungen angepasst. Dies ist bei den heutzutage hoch stehenden Anforderungen und Normen an die verschiedenen Endprodukte ein wesentlicher Vorteil.

www.gipo.ch

Freigelände F9, Stand N920/1

Überbandmagnetabscheider
Dank der kompakten Bauweise muss nur der Überbandmagnetabscheider für den Transport demontiert werden. Sämtliche anderen Komponenten können als gesamte Einheit auf einem Fahrzeug transportiert werden.