Sandvik: Effektive Staubkontrolle für Bergbau-Förderanlagen

Das elektrostatische Staubunterdrückungssystem HX410 von Sandvik wird bei der RWE Power AG zur Staub-unterdrückung an einer Förderanlage für Braunkohle und Abraum im Tagebau Garzweiler eingesetzt. Die Förderanlage hat eine Kapazität von 37 500 t/h bei einer Bandgeschwindigkeit von 7,5 m/s und einer Bandbreite von 2 800 mm.

In Garzweiler sind je zwei parallel geschaltete HX 410 am zuführenden und am abführenden Förderband einer Materialübergabe installiert. Das System bindet nach dem Prinzip der Ionisierung Staub direkt an seiner Entstehungsquelle. Es ist einfach und verursacht nur wenig Betriebs- und Wartungskosten.

Der HX 410 lässt sich nachträglich oder an neuen Fördersystemen installieren und stellt sicher, dass an Schurren sowie Auf- und Übergabepunkte keine unakzeptablen Staubemissionen auftreten. In den meisten Anwendungen wird ein einzelner HX 410 gleich hinter der Schurre über dem Band installiert.

Erhältlich sind zwei Standardgrößen: Eine für Bandbreiten von 400 bis 650 mm und eine für Bandbreiten von 800 bis 1400 mm. Für breitere Bänder bietet Sandvik maßgefertigte Systeme an.

Aufgenommen werden alle Staubpartikel zwischen 0,01 und 300 µm. Bei einer durchschnittlichen Partikelgröße von 5 µm liegt der Effizienzgrad regelmäßig über 90 Prozent. Der HX 410 eignet sich jedoch nicht für explosiven Staub.

Teleskopschurre minimiert Flugstaub

Trockene Schüttguter enthalten kleinste Partikel und feinsten Staub. Bei der Entstehung einer Lagerhalde ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sich diese Kleinteile und Feinststäube ausbreiten. Die Teleskopschurre von Sandvik reduziert die Ausbreitung der Stäube.

Von Steinbrüchen und Kiesgruben wird ständig nach Wegen zur Verbesserung des Arbeitsumfeldes und der Umwelt gesucht. Die Teleskopschurre hilft mit, Lärm zu reduzieren, und minimiert die Ausbreitung von Staub und Feinstoffen. Diese Technik hat sich als zuverlässige und kostenwirksame Lösung erwiesen.

Die Teleskopschurre steht in zwei Größen zur Verfügung, für Bandbreiten von 500-800 mm und von 800-1200 mm. Unabhängig von der Größe läßt sie sich für vollautomatischen Betrieb  mit einer Automatisierungseinheit  (PLC) ausrüsten. Andernfalls kann sie auch von einer Steuerkabine aus betrieben werden. Ein Ultraschallsensor stellt die Höhe der kegelformigen Behälter ein und sorgt für die optimale Distanz  zum gelagerten Schüttgut. Die Anzahl der Kegelsegmente kann an die Höhe der Halde bzw. des Förderers angepasst werden. Im Inneren der Kegelsegmente entsteht durch den  Materialfluss ein Unterdruck, der verhindert, das Staub aus der Schurre entweicht.

www.sandvik.com

Freigelände F6, Stand 605/1

SandvikTelescopic verringert Gefahr von Flugstaub
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Sandvik Staubunterdrückungssystem HX410 im Tagebau Garzweiler
Sandvik Staubunterdrückungssystem HX410 im Tagebau Garzweiler