Industrienachrichten

Mit schlanker Produktion an die Spitze

Das Schmitz Cargobull-Werk Vreden hat den Automotive Lean Production Award 2010 in der Kategorie „Internationaler Mittelstand“ gewonnen.

Das Werk für Kofferfahrzeuge ist damit neben Audi, Magna, PWO und BMW einer von fünf Preisträgern der Internationalen Benchmark-Studie von Automobil Produktion und Agamus Consult. „Im Mittelpunkt der Vredener Lean-Aktivitäten steht die Mitarbeiterintegration bis hinein in die Lehrlingsausbildung.“ Mit diesen Worten lobte die Jury stellvertretend Werksleiter Michael Timmermann bei der Preisverleihung.

Das Schmitz Cargobull-Werk in Vreden arbeitet seit rund fünf Jahren mit Toyota-Prinzipien und Toyota-Werkzeugen auf breiter Front. Schmitz Cargobull nennt es Schmitz Cargobull-Produktions-System (SPS). Die Motivation der Mitarbeiter beruhe im Wesentlichen auf der intensiven Ausbildung in SPS-Prinzipien und -Methoden, urteilten die Auditoren.

Die Preisträger des Automotive Lean Production Award 2010.
Die Preisträger des Automotive Lean Production Award 2010.

850 Mitarbeiter beteiligten sich aktiv an 250 Workshops pro Jahr und seien so aktiver Teil der Erfolge. Mit SPS-Schulungen setzt Schmitz Cargobull in Vreden bereits bei den Auszubildenden an. So beherrschen sie nach Abschluss der Ausbildung den Umgang mit den SPS- Methoden.

Schon in den 1990er Jahren war Hitoshi Takeda, einer der Väter des Toyota-Produktionsprinzips, ein regelmäßiger Gast in den Werken der Schmitz Cargobull AG.  Die Unternehmensführung hatte sich das Ziel gesetzt, das erfolgreiche System aus dem Pkw-Bau auf die Produktion schwerer Nutzfahrzeuge zu übertragen. In unzähligen Workshops richteten Mitarbeiter und Management die fünf Säulen des Produktionssystems – Synchronisierung der Prozesse, Standardisierung der Prozesse, Vermeidung von Fehlern, Verbesserung der Produktionsanlagen sowie Qualifizierung und Training der Mitarbeiter – auf Cargobull aus.

Rohstoff- und Trailerpreise steigen

Mit sofortiger Wirkung werden die Preise des europaweit führenden Trailerherstellers Schmitz Cargobull angepasst. Dieses betrifft die Produktsegmente Koffer- und Pritschenfahrzeuge, Kipper und Containerchassis.

Die für den Trailerbau benötigten energieintensiven Vorprodukte wie Stahl, Aluminium oder Kunststoff erleben zurzeit durch die intensiv steigenden Öl- und Rohstoffpreise neue Rekordmarken. Hinzu kommt eine weltweit gestiegene hohe Nachfrage bei den Vor- und Halbfertigprodukten, die die Marktsituation zusätzlich massiv beeinflussen.


 
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