Arbeitssicherheit | International

Lafarge UK beseitigt den „Toten Winkel“

Lafarge Aggregates and Concrete stattet die gesamte Transportfahrzeugflotte mit zusätzlichen Spiegeln aus, um den Fahrern Einblick in den „Toten Winkel“ zu geben, berichtet die Zeitschrift „Aggregates Business Europe“ (ABE).

Damit gehe das Unternehmen über die Anforderungen des Gesetzgebers hinaus, der diese Ausstattung nur für Neufahrzeuge vorsieht. Entsprechende Spiegel seien bei etwa 250 Transportfahrzeugen nachgerüstet worden. „Der Prozess verlief außerordentlich gut, und alle haben die Idee unterstützt, denn es ist ein Schritt nach vorne in der Verkehrssicherheit.“, zitiert ABE den Fuhrparkmanager Tony Plant. „In der Vergangenheit hatten wir mehrere Unfälle mit der Beteiligung von Fußgängern, die von den Fahrern nicht erkannt werden konnten. Diese Spiegel eliminieren den Toten Winkel“.

Die Prävention von Unfällen mit Fahrzeugen der Baustoffindustrie im öffentlichen Verkehrsraum stand auch im Fokus einer Initiative des britischen Branchenverbands „Mineral Products Association“ (MPA), an der sich namhafte Unternehmen wie Cemex und Hanson/HeidelbergCement beteiligten. Gut die Hälfte aller dort bei Unfällen getöteten Radfahrer wurden von Transportfahrzeugen erfasst (Basis London, 2008). Neben Fahrerschulungen sowie Informationskampagnen und Medien für die Öffentlichkeit verbesserten die Unternehmen ebenfalls die Sichtbarkeit aus den Transportfahrzeugen heraus.

Weitere Informationen wurden hierzu in dem Vortrag „The MPA Cycle Safe Campaign“ der MPA auf der 6. Atlantic Alliance Conference in Brüssel 2010 vermittelt.

Baustoff-Lkw
Baustoff-Lkw lassen aufgrund ihrer Abmessungen keine volle Rundumsicht zu.
 
Weitere Informationen

Der  Vortrag steht kostenlos zum Download bereit unter:

http://www.quarry-safety.net/conferences/2010/index.html