Technik

Arbeitsschutz in der Logistik von tbm

Automatische Geschwindigkeits- und Hubbegrenzung

Modernes Fahrzeugmanagement unterstützt den Fahrer durch Anweisungen, dass er in den Hallenbereichen „nicht schneller fahren darf als …!“ oder „nicht höher heben darf als …!“ Das intelligente Fahrzeugmanagement leitet die gewünschte Fahrzeugfunktion ortsabhängig und automatisch bei der Einfahrt in einen Hallenbereich ein. Schäden und Unfallgefahren innerhalb einer Halle, die überwiegend durch ein nicht angepasstes Fahrverhalten entstehen, werden reduziert.

Geschwindigkeitsregler

Der InDoor-/OutDoor-Sensor von tbm hightech control ist ein optischer Sensor, der erkennt, ob sich das Fahrzeug innerhalb einer Überdachung oder unter freiem Himmel befindet. Je nach Fahrzeugposition wird  die Geschwindigkeit des Fahrzeuges automatisch begrenzt. Der Sensor wird so am Fahrzeug montiert, dass der optische Einfallswinkel senkrecht nach oben gerichtet ist.

Vorteile:

Geschwindigkeitsregler

Sicherung von Kurven

Im Kurvenbereich ist mit Sichtbehinderungen auf den Gegenverkehr zu rechnen. Dadurch besteht bei der Begeg-

nung mit anderen Fahrzeugen eine höhere Kollisionsgefahr. Durch die rechtzeitige Warnung und Vereinzelung der Fahrzeuge wird die Gefahr entschärft.

Durch den Einfluß der NoColl-Sensoren wird die Geschwindigkeit des Fahrzeuges bei der Annährung an den Kurvenbereich automatisch verringert. Das Flurförderzeug muss die Kurve langsam durchfahren.

So werden Kollisionen, aber auch der Verlust von Lasten vermieden. Zusätzlich kann eine Vorrangschaltung installiert werden. Das Fahrzeug, welches zuerst in den Kurvenbereich einfährt, hat Vorrang und der Gegenverkehr wird gestoppt.

Zusätzlich kann durch mehrere NoColl-Sensoren hintereinander vor Kurven oder Verengungen die Fahrgeschwindigkeit der einzelnen Fahrzeuge reduziert und so gezielt eine Vereinzelung durchgeführt werden.

Rückraumwarneinrichtung RRW-107

Unfälle beim Anfahren stehen an erster Stelle der Unfallstatistik der meldepflichtigen Unfälle mit Flurförderzeugen. Insbesondere die Rückwärtsfahrt birgt bei Frontsitzern erhebliche Gefahren, da der Fahrer den vollständigen Gefahrbereich nicht einsehen kann. Es besteht die Gefahr einer Kollision mit dem Baukörper, der Ware, Personen oder anderen Objekten.

Mit sechs BIA-geprüften Ultraschall-Sensoren (Sender/Empfänger-Paare) aufgeteilt in zwei Sensorcluster wird der Rückraum des Flurförderzeuges bei jeder Rückwärtsfahrt dreidimensional überwacht. Sobald ein Gegenstand im Überwachungsbereich erkannt wird, erfolgt eine akustische und optische Warnung.

Der Überwachungsbereich ist aufgeteilt in drei Überwachungszonen von 0,5 bis 9 Meter Länge über die gesamte Fahrzeugbreite (Basisabstand zwischen Sensor-cluster max. drei Meter) parametrierbar. Alle außenliegenden Komponenten haben die Schutzart IP67.

Die Rückraumwarneinrichtung RRW-107 kann in einem Temperaturbereich von -25 bis +60 Grad Celsius und im Außenbereich eingesetzt werden. Schneefall, Regen und Staub lösen keinen Alarm aus. Die Sensoren müssen jedoch frei von Eis und dicken Schmutzschichten sein. Die Einrichtung ist auch geeignet für Elektroflurförderzeuge und Dieselstapler.

Optional ist die Rückraumwarneinrichtung erst aktivierbar bei Rückwärtsfahrten >2,5 km/h, wodurch beim Rangieren in engen Bereichen keine lästige Warnung ausgelöst wird.

Für die seitliche Überwachung steht zusätzlich ab sofort die RRW-107 s4 als Seitenaufprallschutz zur Verfügung.

Skizze
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