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Asphaltbranche optimistisch

Während der XVI. Deutschen Asphalttage in Berchtesgaden zeigte sich die Asphaltbranche trotz weiterhin kritischer Wahrnehmung von Großbauprojekten in der Öffentlichkeit durchaus zuversichtlich. Nicht erst seit den Bürgerprotesten um Stuttgart 21 häufen sich Widerstände gegen notwendige Bauverfahren, von denen auch der Straßenbau betroffen ist. Neben der öffentlichen Wahrnehmung dieser Projekte standen auch Themen wie Nachhaltigkeit und die Zukunft der Asphaltbauweise auf dem Kongressprogramm.

Neben der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie war aus dem Baustoffbereich auch der Bundesverband der Deutschen Kalkindus­trie vertreten. Der Verband zeigte Lösungen zur Erhöhung der Lebensdauer von Straßenbauwerken den Einsatz von Kalkhydrat (Calciumhydroxid). Die Wirkung von Kalkhydrat zeigt sich durch die Verlangsamung der Alterung des Bindemittels, die Verbesserung der Haftung zwischen Gestein und Bindemittel und die Verminderung der Quellung.

Im Mittelpunkt der BG RCI-Präsentation stand die noch aktuelle Kampagne „Risiko raus!“ für sicheren Transport und Verkehr, sowie eine verbesserte Anleitung zur tätigkeitsbezogenen Gefährdungsbeurteilung. So manchem Kong­ressteilnehmer war nicht bekannt, dass auch Instandhaltungsarbeiten in die Gefährdungsbeurteilung einbezogen werden müssen.

Wilfried Reinl, BG RCI