Technik

Kleemann Contractor-Line: Leistung in kompakter Form

Während der Intermat in Paris zeigte Kleemann im April zwei Anlagen aus seiner Contractor-Line: Zum einen den mobilen Backenbrecher vom Typ Mobicat MC 100 R sowie den mobilen Prallbrecher der neuen Mobirex EVO Baureihe, die MR 110 ZS.

Die MC 100 R zeichnet sich durch ihre kompakte und robuste Bauweise aus. Mit ihrem Gewicht von nur 36 Tonnen ist sie leicht transportierbar und so gut für kleinere Aufträge einsetzbar. Die Brecheinheit ist für den Transport hydraulisch absenkbar, was die Transporthöhe auf 3200 Millimeter reduziert. Der kraftvolle Dieselmotor mit 228 kW sorgt zusammen mit dem hydraulischen Brecherantrieb für eine maximale Aufgabeleistung von bis zu 200 Tonnen die Stunde.

Damit verfügt die MC 100 R über genügend Kraftreserven, um den Brecher auch bei gefülltem Brechmaul zum Laufen zu bringen. Bei Verstopfungen im Brechmaul, beispielsweise durch zu große Aufgabestücke oder sich verkeilende Bewehrungsstähle, hilft der reversierbare Brecherantrieb, den Brecher ohne zusätzliche Hilfsmittel wieder freizufahren.

Gerade bei häufig wechselndem Material erweist sich die stufenlose Spaltverstellung als nützlich, da die Anlage so in kurzer Zeit an neue Gegebenheiten angepasst werden kann. So ist die MC 100 R flexibel einsetzbar, sei es im Naturstein oder bei verschiedensten Recycling-Anwendungen.

EVO-Brecher

Seit Ihrer Markteinführung nach der Bauma 2010 haben die EVO-Anlagen bewiesen, dass sie wirklich mehr bieten. Das Materialflusskonzept, welches in Flussrichtung die Systembreiten erweitert, sorgt für mehr Leistung, weniger Verschleiß und Bestwerte beim Verbrauch pro Tonne gebrochenes Material. Während der Intermat zeigten Wirtgen France und Kleemann eine nahezu voll ausgestattete Anlage.

So verfügt die MR 110 ZS EVO nicht nur über das für Kleemann typische unabhängige Doppeldecker-Vorsieb, sondern auch über einen leistungsstarken Elektromagneten und die im Vergleich zum Vorgängermodell mit einer mehr als 40 Prozent größeren Siebfläche ausgestatteten Nachsiebeinheit inklusive Überkornrückführung.

Bei der Entwicklung der EVO-Baureihe wurde großen Wert auf Flexibilität gelegt. Das beginnt bei der Aufgabeeinheit mit vollautomatischer Trichterverriegelung, führt über die Steuerung via Touchpanel mit Statusanzeigen im Klartextformat bis hin zum neu entwickelten Brecher. Für besseres Eindringen des Materials in den Schlagkreis des Rotors wurde die Einlaufgeometrie neu definiert.

Die C-Shape Schlagleisten bleiben durch ihre C-Form länger scharf und zeichnen sich durch ein Klemmsystem aus, das den Wechsel erleichtert. Ein Glanzlicht ist die vollhydraulische und -automatische Brechspalterverstellung, die eine millimetergenaue Einstellung des Brechspalts via Touchpanel bei laufendem Rotor ermöglicht. Dies alles erhöht nicht nur die Qualität des Endkorns, sondern auch die Verfügbarkeit der Anlage. Zu Letzterem trägt auch die wirksame Überlastsicherung bei.

Die MC 100 R im Recyclingeinsatz.
Die MC 100 R im Recyclingeinsatz.
 
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