Technik

Sortimo-Fahrzeugeinrichtungen aus Faserverbund-Werkstoffen

Globelyst C – die Zukunft geht in Serie

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) entwickelte die Sortimo International GmbH, der Spezialist für Fahrzeuginnenausstattungen, eine hochmoderne Fertigungstechnik, die in der Branche einzigartig ist. Der neue Meilenstein Globelyst C besteht komplett aus Faserverbund-Werkstoffen und ist mit mehr als 40 Prozent Gewichtseinsparung deutlich leichter als alle zuvor dagewesenen Fahrzeugeinrichtungen.

Während seines Innovationsforums präsentierte Sortimo an seinem Stammsitz in Zusmarshausen im Januar Globelyst C (C: Composite, englisch für Faserverbund-Werkstoff). Dieses Material ist nicht nur extrem leicht und stabil, sondern ebenfalls wasserbeständig und flüssigkeitsdicht. Auch gegen Korrosion oder durch Beanspruchungen von auslaufenden Ölen, aggressiven Reinigungsmitteln oder Säuren ist das Material resistent. Dieses extrem leichte, hochgradig stabile und langlebige Material eignet sich optimal als Werkstoff für die modular aufgebaute Globelyst-Systemfamilie. Das Produktprogramm ist nun verfügbar und ist die Leichtbau-Weiterentwicklung zu der im August 2011 vorgestellten Globelyst M Reihe (M: Metall).

Aufgrund der Gewichtseinsparung ist mehr Zuladung möglich, was dem Transport von schweren Werkzeugen und Materialien zu Gute kommt. Globelyst C ist besonders robust, es hält schweren Materialien stand. Und in Kombination mit den L- und LS-BOXXen ist ein einfacher Transport von Werkzeugen und Kleinteilen vom Fahrzeug zum Einsatzort – etwa an Erdöl- Erdgasförderstellen oder Steinbrüche – möglich.

Hochqualifizierte Fachkräfte

„Mit dem Start der Serienproduktion für Faserverbund-Technologie in Zusmarshausen betritt Sortimo in seiner Branche Neuland", sagte Reinhold Braun, Geschäftsführer der Sortimo International GmbH. „Obwohl Faserverbund-Werkstoffe wesentlich teurer sind als Metallbauteile, investieren wir hier vorausschauend in diese Zukunftstechnologie.“ Diese Mehrkosten ließen sich nur durch integrale Bauweise und schlanke Abläufe kompensieren, so Braun. Composite sei ein Werkstoff, bei dem man prozessorientiert denken müsse. Sonst sei die Komplexität nicht beherrschbar, die aus dem Einsatz entstehe. „Diese Ausrichtung wiederum erfordert hochqualifizierte Fachkräfte – ein Vorteil des Standortes Deutschland“, sagte Braun. Die so geschaffene Expertise sorge dafür, dass hier entstandene Innovationen und Systemlösungen nicht kopierbar seien.

Mit Kosten von mehr als zehn Millionen Euro für die neue Produktlinie Globelyst C und die neue – mehr als 2000 Quadratmeter große – Produktionshalle ist diese Investition ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Zusmarshausen.

Transporter
40 Prozent Gewichtseinsparung bei der Einrichtung ergibt auch mehr Zuladung.
 
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