Technik

Wenn es eng wird

Bitzer Wiegetechnik aus Hildesheim verfügt über spezielles Know-How beim Einbau von Fahrzeugwaagen unter erschwerten Bedingungen.

Manchmal ist der Wunscheinbauort schwer zu erreichen. Bauten wie Silos oder Vordächer behindern den Einbau einer Fahrzeugwaage mithilfe eines Telekrans. Durch die lange Erfahrung beim Einbau von Fahrzeugwaagen und die flache Waagenkonstruktion von Bitzer Wiegetechnik ist es aber möglich, fast jeden schwierigen Einbau zu meistern. Im Frühjahr 2013 wurde auf Kundenwunsch der Einbau einer speziell angefertigten Fahrzeugwaage in eine vorhandene Halle realisiert. Aufgrund der Platzverhältnisse musste eine Sonderkonstruktion in den Maßen 17 x 3 m gefertigt werden, die mit integrierten Streifenfundamenten ausgestattet wurde. Mithilfe eines flexibel einsetzbaren hydraulischen Montage-Rollportals und eines Krans konnten die Waagenkomponenten, Fundamentwannen und Waagenbrücken in die Halle einrollen. Die Vorgehensweise: Wenn sich die Beton-Komponenten an der richtigen Stelle befinden, werden sie mittels Hydraulik abgelassen, montiert und vergossen. Dank der geringen Breite des Rollportals ist eine solche Installation auch unter extrem beengten Platzverhältnissen möglich.

Auf die Länge kommt es an

Oft werden Einbauten unter vorhandene Silos oder Verladeeinheiten von Betrieben benötigt, die ihre Verladungen automatisieren und zeitgleich direkt auf der Verladestraße eine eichfähige Verwiegung durchführen wollen. Beim Einbau einer Fahrzeugwaage unter vorhandene Verladeeinheiten ist die notwendige Länge der Waage entscheidend. Bei einer vorhandenen Verladegarnitur ist es während der Verladung nötig, das Fahrzeug zu bewegen. Während die Kammern befüllt werden, muss der gesamte Zug trotzdem auf der Waage stehen. Für eine solche Anwendung lassen sich Fahrzeugwaagen bis zu 40 m Länge mit Standardelementen realisieren.

Montage von Fundamentwanne und Waagenbrücke unter eine Verladung.
Montage von Fundamentwanne und Waagenbrücke unter eine Verladung.
 
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