Technik

DBV-Merkblatt redaktionell überarbeitet

Nichts dem Zufall überlassen

Um Betone mit definierten Eigenschaften zielsicher herstellen zu können, muss man genau wissen, welche Eigenschaften bestimmter Ausgangsstoffe sich wie auswirken. Erstprüfungen am Frisch- und Festbeton können darüber Aufschluss geben. Theoretisch kein Problem, gibt es doch dafür einschlägige europäische Regelwerke und nationale Anwendungsregeln inklusive Produktnormen und prüffähiger Kriterien. Aber: Einige Frisch- und Festbetoneigenschaften, die für die Bauausführung von besonderem Interesse sind, wurden bisher nicht normativ geregelt.

Deutlich mehr Praxisnähe

Der Hauptausschuss Baustofftechnik (HABT) des DBV hatte daher den Arbeitskreis Prüfverfahren beauftragt, dieses Merkblatt zu erarbeiten, das besondere Verfahren für Frischbeton beschreibt und Anhaltswerte für die Beurteilung der ermittelten Ergebnisse gibt. Dabei lag im Jahr 2007 ein Schwerpunkt auf der Praxistauglichkeit der Prüfverfahren im Baustellenbetrieb. Ein wichtiger Perspektivenwechsel, denn viele normativ gefasste oder in der Literatur beschriebene Verfahren sind nur unter Laborbedingungen geeignet, Betone hinsichtlich ihrer Eigenschaften zu charakterisieren. In der Baupraxis erweisen sie sich aber als zu wenig robust oder als zu langwierig. Das Merkblatt wurde nun überarbeitet. Die Redaktion präzisierte in erster Linie das Eimerverfahren, nahm ein Prüfverfahren zur Ermittlung des Ansteif- und Erstarrungsverhaltens von Beton auf und aktualisierte die Verweise auf Regelwerke.

DBV-Merkblatt „Besondere Verfahren zur Prüfung von Frischbeton“

Fassung Januar 2014, 28 Seiten, 5 Abbildungen, 1 Tabelle

Preis: 32,10 € für DBV-Mitglieder, 64,20 € für Nichtmitglieder, jeweils zzgl. Versandkosten

Weitere Informationen und Bestellung: www.betonverein.de  (> Schriften)

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