Industrienachrichten

Lafarge Gruppe legt Jahresbericht 2013 vor

Höherer Absatz, weniger Schulden

Grund sind das anhaltende Wachstum in den Schwellenländern, die fortschreitende Erholung in den USA und die Stabilisierung in Europa. Die bereits positiven Trends aus dem 3. Quartal haben sich weiter fortgesetzt.

Dagegen wurden Umsatz und EBITDA von negativen Währungsschwankungen belastet. Durch Einsparen von Kosten und Innovationsmaßnahmen hat die Gruppe 2013 insgesamt 670 Mio. Euro zusätzlich erwirtschaftet. Sie hat damit das angekündigte Ziel von 650 Mio. Euro übertroffen. Die Nettoverschuldung konnte im Laufe des Jahres durch gezielte Maßnahmen zur Entschuldung um 1 Mrd. Euro gesenkt werden. Sie lag zum 31. Dezember 2013 bei 10,3 Mrd. Euro. Weitere 380 Mio. Euro sind seitdem zusätzlich gesichert.

Die Gruppe bestätigt ihr Ziel, die Vorgaben aus dem Plan 2012-2015 bis Ende 2014 zu erreichen. Durch Kostensenkungen und Innovationen sollen zusätzlich 600 Mio. Euro EBITDA erzielt werden. Die Nettoverschuldung soll unter 9 Mrd. Euro liegen. Verglichen mit dem dritten Quartal zeigten sich im vierten Quartal deutlich positivere Tendenzen. Belastend waren allerdings Währungsschwankungen. „Die Gruppe hat gezielt Maßnahmen umgesetzt, um den Prozess der Innovation sowie die Senkung der Kosten und Schulden voranzutreiben. Diese Maßnahmen werden weiter an Fahrt gewinnen. Ich bin zuversichtlich, dass wir sehr gut aufgestellt sind, um erfolgreich zu agieren und unsere Ziele in 2014 und darüber hinaus zu erreichen“, so Bruno Lafont, Chairman und CEO von Lafarge. Für das laufende Jahr rechnet Lafarge mit einem Anstieg der Zementnachfrage in seinen Märkten zwischen 2 und 5 Prozent gegenüber 2013. Dabei profitieren die Märkte zunehmend vom neuen Wachsen der Geschäfte in den USA und der allgemein stabileren Lage in Europa. Die Schwellenländer werden weiterhin auf Wachstumskurs bleiben. Bei den Kosten erwartet die Gruppe einen Anstieg ähnlich dem Vorjahr, was insgesamt zu höheren Preisen führen dürfte.

 
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