Technik

Mit dem neuen Cat Radlader 966K XE möchte das Unternehmen Vollmer mehr Effizienz erreichen

Permanentes Streben nach Wirtschaftlichkeit

Ein neuer Cat Radlader 966K XE verrichtet seit einigen Wochen seine Arbeit in der Rückverladung im Kalksteinbruch der Firma Vollmer. Beim Kauf wurde viel Wert auf effizienten Verbrauch gelegt.

„Immer wieder diskutieren wir über den Spritverbrauch und suchen nach Möglichkeiten, wie wir diesen senken können, um wettbewerbsfähig Schotter für den Straßenbau zu produzieren“, so Stefan Hartwig, Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung. Um mehr Effizienz im Verbrauch zu erreichen, entschied man sich für den 966K XE.

Mit dem von Caterpillar entwickelten Antriebskonzept sind Kraftstoffeinsparungen von bis zu 25 Prozent pro Tonne umgeschlagenem Material möglich. Was das neue Getriebe bewirkt: eine stufenlose Veränderung des Übersetzungsverhältnisses. Die Drehzahl des Dieselmotors bleibt in den meisten Betriebssituationen im optimalen Bereich, was zu erheblich niedrigerem Verbrauch führt.

Vollmer wählte ein High-Lift-Hubgerüst für den Radlader, der drei Muldenkipper mit erhöhten Bordwänden beladen muss. „Die Maschinen sind aufgrund ihrer höheren Hydraulikleistung deutlich schneller geworden. Sie sind agiler, beweglicher und standfester. Das stellen wir jedes Mal fest, wenn wir mit Mietgeräten arbeiten und so gute Vergleichsmöglichkeiten haben. Außerdem zeigt sich, dass die Maschinen produktiver geworden sind und mehr Leistung abrufen können“, so der Betriebsleiter Hartwig.

Zuverlässigkeit ist gefragt

Während der Cat Radlader 966K XE in der Rückverladung des Steinbruchs tätig ist, wird eine weitere Cat Baumaschine für Straßen- und Tiefbauarbeiten – dem weiteren Standbein von Hermann Vollmer – genutzt. Mit dem Cat 320DLRR entschied man sich für einen vollhydraulischen Schnellwechsler von Oilquick. Damit sollen Greifer, Grabenräum- und Tieflöffel ohne großen Zeitverzug getauscht werden – und zwar bequem von der Kabine aus. „Bei einer Maschine interessiert uns der Preis. Aber eben nicht nur der, sondern wir betrachten neue Technik unter dem Fokus der Produktivität“, verdeutlicht die Geschäftsführerin Anja Vollmer. Im Fall der neuen Radlader-Schaufel musste die Zeppelin Niederlassung Osnabrück die Schaufel entsprechend dem Kundenwunsch anpassen. Ob Radlader oder Kettenbagger: beides sind Schlüsselgeräte. Steht eine Maschine, dann steht damit der Betrieb im Steinbruch oder im Straßen- und Tiefbau. Das kann sich heute kein Unternehmen leisten. Deswegen sind kurze Reaktionszeiten hinsichtlich des Service gefragt, den Zeppelin übernimmt. Im Fall des neuen Cat 966K XE muss der Schotter zügig verladen werden. 80 Prozent sind Selbstabholer, aber auch der firmeneigene Straßen- und Tiefbau bedient sich des Materials.

Stefan Hartwig, Betriebsleiter im Steinbruch und Mitglied der Vollmer Geschäftsleitung, Klaus Peter Seitz, Radladerfahrer, sowie Dirk Spiekermann, Leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Osnabrück (von links) vor dem Cat Radlader 966K XE.
Stefan Hartwig, Betriebsleiter im Steinbruch und Mitglied der Vollmer Geschäftsleitung, Klaus Peter Seitz, Radladerfahrer, sowie Dirk Spiekermann, Leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Osnabrück (von links) vor dem Cat Radlader 966K XE.
 
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