Industrienachrichten

Austausch über Zukunft der Nutzfahrzeugbranche

Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid und Spitzenvertreter der Wirtschaft trafen sich im Januar im Neuen Schloss in Stuttgart, um zentrale Aspekte zur Zukunft der Nutzfahrzeugbranche im deutschen Südwesten zu erörtern. Daimler begrüßte die Initiative von Minister Schmid zu einem Nutzfahrzeugdialog ausdrücklich. Für den Konzern nahmen Dr. Wolfgang Bernhard, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Lkw und Busse, und Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses, an dem Nutzfahrzeug-Gipfel teil. „Der heutige Austausch mit Herrn Minister Schmid und anderen Unternehmen der Branche war gut und wichtig“, sagte Dr. Bernhard. „Als weltweit führender Lkw-Hersteller mit Stammsitz Stuttgart ist es sehr in unserem Sinne, diesen Dialog zu verstetigen.“ Hartmut Schick ergänzte: „Industrie und Politik haben schließlich ein gemeinsames Interesse an einem starken Standort Baden-Württemberg.“ Die Nutzfahrzeugbranche ist eine wichtige Größe. Allein Daimler beschäftigt in Baden-Württemberg im Bereich Lkw, Busse und Vans 21.000 Mitarbeiter. Bis 2020 investiert der Konzern 2,8 Milliarden Euro in die Modernisierung seiner deutschen Nutzfahrzeug-Werke. 1,3 Milliarden Euro entfallen auf die baden-württembergischen Standorte Gaggenau und Mannheim. „Für eine starke Zukunft der Nutzfahrzeugbranche hier in Baden-Württemberg sind Industrie und Politik gefordert. Denn dafür braucht es nicht nur exzellente Produkte, sondern auch exzellente Rahmenbedingungen, die Innovationen ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit des Bundeslands absichern“, sagte Dr. Wolfgang Bernhard. Handlungsbedarf seitens der Landesregierung sieht er aktuell beispielsweise bei diesen Themen: Innovation, Infrastruktur und Lang-Lkw.

Nils Schmid und Wolfgang Bernhard
Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (l.) und Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard trafen sich zum Nutzfahrzeug-Dialog im Neuen Schloss in Stuttgart.
 
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