Technik

Cemex Deutschland verleiht Cemex Förderpreis Beton 2014

Aus der Wissenschaft für die Praxis

Die aktuelle Auszeichnung ging an Dr.-Ing. Colin Giebson, Bauhaus-Universität Weimar. In seiner Arbeit über die Alkali-Kieselsäure-Reaktion erkannte das Preisgericht einen wichtigen praxisbezogenen Beitrag zur Verbesserung der Dauerhaftigkeit von Verkehrsflächen.

Die festliche Verleihung des Cemex Förderpreises Beton 2014 fand am 29. Januar 2015 in Köln statt. Neben dem Vorstand und Führungskräften der Cemex Deutschland, der Stifterin des Preises, und den Mitgliedern der Preisgerichtsjury waren Vertreter der Bauindustrie, der Forschung, von Verbänden und Fachmedien bei der Feierstunde im Hotel im Wasserturm zugegen. Auf der Preisgerichtssitzung im Juni 2014 hatte die mit renommierten Professoren der Baustoffkunde besetzte unabhängige Jury den Beitrag von Dr.-Ing. Colin Giebson – „Die Alkali-Kieselsäure-Reaktion in Beton für Fahrbahndecken und Flugbetriebsflächen unter Einwirkung alkalihaltiger Enteisungsmittel“ – aus zwölf hervorragenden  Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt. Der Cemex Förderpreis Beton ist mit 20.000 Euro dotiert und wird seit 1984 alle zwei Jahre vergeben.

Festakt in Köln

Rüdiger Kuhn, der Vorstandsvorsitzende der Cemex Deutschland AG, begrüßte die Gäste, die Jury und den Preisträger zum Festakt in Köln. Er unterstrich, dass Cemex als auslobendes Unternehmen über die Wahl des Preisgerichts sehr erfreut sei: „Die Forschungsarbeit von Dr. Giebson ist ein wichtiger praxisnaher Beitrag zur Lösung eines aktuellen Problems der Betonbauweise, der AKR-Schädigung. Mit dem Cemex Förderpreis Beton wollen wir junge Wissenschaftler und Baupraktiker ermutigen, in eben dieser Weise Forschung und Anwendbarkeit miteinander zu verbinden.“

Der Juryvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Harald Budelmann, iBMB TU Braunschweig, lobte das hohe wissenschaftliche Niveau des gekürten Wettbewerbsbeitrags. In der Begründung der Jury heißt es: „Auf der Basis einer tiefgreifenden thermodynamischen Analyse und mittels intelligent angelegter experimenteller Untersuchungen werden die Schädigungsmechanismen bei Verwendung unterschiedlicher Enteisungsmittel widerspruchsfrei aufgeklärt. Des Weiteren werden mit Hilfe des Vergleichs von Praxisergebnissen an Betonflächen mit eigenen Untersuchungen an nachgestellten Betonen für die Praxis wertvolle Erkenntnisse zu den Prüfmethoden für die zuverlässige A-priori-Beurteilung des AKR-Schädigungspotenzials von Betonzusammensetzungen erarbeitet.“ Peter Lyhs, Director Product Technology der Cemex Deutschland AG, verantwortet den Wettbewerb für das auslobende Unternehmen. „Mit dem Cemex Förderpreis Beton wollen wir die Wertschätzung der Betonbauweise steigern, wir wollen nachweisen, welche Innovationsfreudigkeit die Betonbauweise hat“, erklärt er. „Auch im Segment Verkehrsflächen ist eine ständige stoffliche und konstruktive Weiterentwicklung erforderlich. Unser Preisträger 2014 leistet einen wertvollen, sehr anwendungsbezogenen Beitrag, durch den wir die komplexen Einflussfaktoren der Alkali-Kieselsäure-Reaktion besser verstehen und in der Folge vermeiden können.“

Die Jurymitglieder Prof. Christoph Gehlen, Prof. Rolf Breitenbücher, Prof. Harald S. Müller, Prof. Jochen Stark (ehem. Jurymitglied), Prof. Michael Raupach, Preisträger Dr. Colin Giebson, Jurymitglied Prof. Michael Ludwig, Vorstandsvorsitzender der Cemex Deutschland AG Rüdiger Kuhn sowie Prof. Harald Budelmann, Vorsitzender der Jury
Für seine Forschungsarbeit erhielt Dr.-Ing. Colin Giebson (Mitte) den Cemex Förderpreis Beton 2014. V.l.: Die Jurymitglieder Prof. Christoph Gehlen, Prof. Rolf Breitenbücher, Prof. Harald S. Müller, Prof. Jochen Stark (ehem. Jurymitglied), Prof. Michael Raupach, Preisträger Dr. Colin Giebson, Jurymitglied Prof. Michael Ludwig, Vorstandsvorsitzender der Cemex Deutschland AG Rüdiger Kuhn sowie Prof. Harald Budelmann, Vorsitzender der Jury. // Cemex Deutschland AG
 
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