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Ausblick: Personal Süd in Stuttgart

Was bringt digitales Recruiting?

Während Robots soziale Netzwerke nach passenden Kandidaten für offene Stellen durchsuchen, machen sich Bewerber mobil auf Jobsuche. Arbeitgeber verlagern ihre Aktivitäten in der Personalgewinnung aufs Controlling. Soweit die Theorie, die Praxis sieht allerdings meist noch ganz anders aus. Was Matching-Technologien leisten, wie mobil Arbeitgeber unterwegs sind und inwiefern sie das passende Monitoring dafür haben, demonstriert die PERSONAL2017 Süd am 9. und 10. Mai in Stuttgart.

Moderne Matching-Technologien sind bei Personalsuche und Personalauswahl auf dem Vormarsch: „Robots“ – Softwareprogramme mit ausgetüftelten Algorithmen – durchkämmen Online-Datenbanken nach Kandidaten, die gut zu einem gesuchten Profil passen oder die gerade wechselwillig sind. Dabei wird angeblich nicht nur die fachliche, sondern auch die persönliche Eignung für Jobs geprüft. Doch wie gut sind diese Verfahren wirklich? Ist der Einsatz sinnvoll? Wo ist Vorsicht geboten?

In Stuttgart geht es unter anderem um folgende Fragestellungen: Machen Matching-Technologien gar Jobbörsen und Stellenanzeigen überflüssig? Darüber debattieren Wolfgang Achilles von Jobware, Andreas Dittes von Talentwunder (ein weiterer Gewinner des HR Innovation Award 2016), Stefan Scheller, Blogger und Recruiting-Experte der Datev, und Andreas Fintrup von HR-Diagnostics, am Dienstag, 9. Mai. Die Moderation übernimmt jeweils Personalmagazin-Herausgeber Reiner Straub.

Wie lässt sich Erfolg im Recruiting messen?

„Controlling ist das Stiefkind der deutschen Recruiter“, macht Cliff Lehnen, Chefredakteur des Magazins „Personalwirtschaft“, ein weiteres Manko in der Personalgewinnung aus. Nur vier von zehn Unternehmen betrieben ein nennenswertes Recruiting-Controlling und nur jeder neunte Personaler könne differenzierte Aussagen über die Kosten einer Bewerbung machen. Lehnen hat deshalb für Mittwoch, 10. Mai, Experten zu einem Panel auf der PERSONAL2017 Süd eingeladen, die verraten, wie Betriebe ein grundlegendes Kennzahlensystem im Recruiting aufbauen können.

 
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