Arbeitssicherheit

Tipps der BG RCI zum Schutz vor UV-Strahlung

Der nächste Sommer kommt bestimmt!

An den letzten Sommer erinnern wir uns alle noch gut – auch in gesundheitlicher Hinsicht. Wolkenloser Himmel und Dauerhitze brachten enorme Belastungen für jene Beschäftigten unserer Branchen, die draußen arbeiten müssen. Damit Sie den Schutz Ihrer Mitarbeiter vor Überhitzung und besonders vor UV-Strahlung zur kommenden Sommersaison systematisch angehen können, bietet Ihnen die BG RCI zwei kostenlose Handlungshilfen.

Neben der Freude über sonnige Tage mit wolkenlosem Himmel gibt es auch eine Reihe unerwünschter Folgen von (zu viel) Sonneneinstrahlung. Darauf macht die BG RCI aufmerksam.

Akut spürbar ist dies beim Sonnenbrand. Längerfristig können neben der sonnenbedingten Hautalterung in Form von vorzeitiger Faltenbildung oder Altersflecken auch verschiedene Formen von Hautkrebs auftreten. Dafür ist die natürliche UV-Strahlung des Sonnenlichts verantwortlich.

Antworten auf wichtige Fragen

Viele Beschäftigte sind bei ihren Tätigkeiten im Freien der UV-Strahlung ausgesetzt und entsprechend gefährdet, z.B. in Freianlagen und Gewinnungsbetrieben der Steine-Erden-Industrie. Das Merkblatt „Arbeiten im Freien – Gefährdung durch natürliche Sonnenstrahlung“ (A 023-1) der BG RCI erklärt die Grundlagen der UV-Strahlung und ihre Auswirkungen, unterstützt bei der Bewertung und Beurteilung der Belastung und zeigt Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln auf.

Dabei werden u. a. die folgenden Fragen beantwortet: Wie wirkt die Sonnenstrahlung auf die Haut? Was bedeuten Eigenschutzzeit, Hauttyp, Lichtschutzfaktor oder UV-Index? Wie kann man die Haut vor zu viel UV-Strahlung schützen? Das Merkblatt richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte und Sicherheitsbeauftragte.

Titel einer Broschüre

Unterstützung für KMU

Das Thema Sonnenschutz wird noch ergänzt durch die neue Publikation aus der kurz&bündig-Reihe „Arbeiten im Freien – Gefährdung durch natürliche Sonnenstrahlung (KB 015), die v. a. für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in zusammengefasster Form konkrete Handlungsanweisungen bereithält. Hintergrund: Am 1. Januar 2015 wurde für die Folgen der UV-Belastung am Arbeitsplatz die Berufskrankheit (BK) 5103 „Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung“ in die Berufskrankheitenliste der BK-Verordnung aufgenommen.

Die Publikationen sind bestellbar unter http://medienshop.bgrci.de (für Mitgliedsbetriebe kostenlos). Ausgekoppelt aus dem Merkblatt A 023-1 stehen ein interaktiver Fragebogen zur Abschätzung des Hauttyps, ein Sonnenschutzquiz und ein Gefährdungscheck für Tätigkeiten im Freien kostenfrei zur Verfügung unter: http://downloadcenter.bgrci.de.

Titel einer Broschüre
 
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