Technik

Custos-Ortungssystem gegen Fahrzeugdiebstahl

In sicheren Händen

Man kann sich das Problem nicht mehr schönreden: Der Diebstahl von Fahrzeugen jeglicher Art nimmt zusehends zu. Kein Wunder also, dass immer mehr Firmen ihre Fahrzeuge mit Sicherheits- und Ortungssystemen ausstatten lassen. Doch heutzutage sind die Diebe regelrechte Profis auf ihrem Gebiet, verfügen über Geräte, die die GPS-Geräte aufspüren und diese geschickt ausschalten.

„Unser System hat seit der Inbetriebnahme eine hundertprozentige Erfolgsrate“, berichtet Gustav Greindl, Geschäftsführer bei Custos in Köln. Das Unternehmen bietet 365 Tage im Jahr einen 24-stündigen Rundum-Service. Dazu zählt einerseits die Bereitstellung der Hard- und Software, andererseits aber auch eine permanent besetzte Sicherheitszentrale. „Die gesicherten Fahrzeuge sind alle dauerhaft mit unserer Leitzentrale verbunden. Hier sind rund um die Uhr Mitarbeiter am Computer und überprüfen, ob die Fahrzeuge auch dort sind, wo sie sein sollen. Ortungssysteme gibt es zwar viele, aber wir zeichnen uns durch unsere ständig vertretenen Mitarbeiter und unser ausgefeiltes System aus.“

Alles kann gesichert werden

Custos sichert größtenteils Fahrzeuge. Möglich ist jedoch die Sicherung von Objekten jeglicher Art: vom PKW über den Betonmischer, Betonpumpen bis hin zu Booten. „Gemeinsam mit dem Kunden entwerfen wir ein Eskalationssystem, nach dem das zu sichernde Objekt überwacht werden soll. Manche Fahrzeuge werden auf Wunsch beispielsweise nur zu einer bestimmten Uhrzeit überwacht, andere wiederum 24 Stunden am Tag“, erklärt Gustav Greindl. Für den Überwachungszeitraum wird ein Radius festgelegt, innerhalb dessen sich das Objekt frei bewegen darf. Befindet es sich außerhalb des festgelegten Bereichs, wird dies von Custos gemeldet. „Auch hierbei legen wir individuell mit dem Kunden fest, wie wir vorgehen sollen, welche Personen anzurufen sind und wann wir uns an die Polizei wenden.“

Zusammenarbeit mit der Polizei

Aufgrund der hundertprozentigen Erfolgsquote arbeitet Custos inzwischen auch sehr gut und effektiv mit der Polizei zusammen. „Anfangs mussten wir uns das Vertrauen der Polizei erst einmal erarbeiten. Aber nun läuft es wirklich sehr gut, denn die Beamten wissen in der Zwischenzeit, dass wir ihnen auf die Kreuzung genau sagen können, wo sich das gestohlene Fahrzeug befindet. Häufig erwischen sie die Diebe dann sogar noch in flagranti.“

Für Gustav Greindl ist ganz klar, dass ihre Erfolgsquote durch die sich ständig im Einsatz befindenden Mitarbeiter und durch das ausgefeilte Ortungssystem zustande kommt. „Natürlich ist diese Manpower kostenintensiv, aber unser Erfolg gibt uns recht“, so Gustav Greindl. Natürlich ist Gustav Greindl bewusst, dass sich die Autoschieber technisch immer weiterentwickeln, aber das ist der Lauf der Zeit. „Stillstand gibt es generell nie und wir wissen um die Gefahr. Deshalb wird unser System ständig weiterentwickelt und wächst permanent.“

Sicherheitszentrale: Männer an Monitoren
Die Sicherheitszentrale ist permanent besetzt.
 
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