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Fachmesse „Gefahrgut & Gefahrstoff“ auf Wachstumskurs

Sicherer Umgang mit gefährlichen Gütern

Mit zufriedenen Gesichtern bei Ausstellern sowie Besuchern und einer generell positiven Grundstimmung für die zukünftige Entwicklung ging die Gefahrgut & Gefahrstoff (GGS) auf der Leipziger Messe zu Ende. Bei ihrer zweiten Auflage festigte die Fachmesse ihre Positionierung als europäische Branchenplattform.

Zu der um 30 Prozent gewachsenen Ausstellungsfläche kam ein deutliches Besucherplus. 1.480 Teilnehmer aus dem In- und Ausland (2017: 1.060) kamen vom 9. bis 11. April 2019, um Lösungen, Produkte und Leistungen für den Gefahrguttransport, die Lagerung, die innerbetriebliche Logistik von Gefahrstoffen und die maximale Sicherheit im Umgang mit hochsensiblen Gütern und Stoffen der 65 ausstellenden Unternehmen zu sehen. Das Fachprogramm, zahlreiche Praxisvorführungen und für die Branche relevante Tagungen überzeugten Entscheider, Fachverantwortliche sowie Sicherheitsbeauftragte aus den verschiedenen Transport- und Logistikbereichen. „Ein stimmiges Konzept und das breite Engagement der gesamten Branche machten die Messe zu einem vollen Erfolg und unterstreichen den Wachstumskurs. Die Aussteller nutzten die erweiterten Präsentationsmöglichkeiten durch den Wechsel in die größere Messehalle 2 hervorragend“, sagte Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe und ergänzte: „Das wachsende Interesse der Fachbesucher zeigt deutlich, dass die gemeinsamen Anstrengungen der Leipziger Messe mit den Vertretern der Verbände sowie Ausstellern Früchte tragen und nun konsequent ausgebaut werden.“

Stark nachgefragter Praxiswettbewerb

Mit der Beteiligung der European Association of dangerous goods Safety Advisers (EASA) sowie des Gefahrgutverbands Deutschland (GGVD) als ideelle Träger profitierte die Fachmesse von der Branchenkompetenz der Verbände, die im Rahmen der Veranstaltung zahlreiche Vortragsblöcke im hochkarätigen Fachprogramm beisteuerten. So führte beispielsweise die EASA als europäischer Dachverband, der 25 nationale Mitgliedsverbände aus 20 europäischen Ländern vereint, ihre jährliche Generalversammlung durch und bot unter dem Motto „Dangerous goods make the world go round“ bei den „European Dangerous Goods Days“ eine internationale Wissensplattform, die aktuelle Expertise kanalisiert und hervorragende Möglichkeiten zum Netzwerken gewährleistete.

Wechselnde Vortragsblöcke

„Die Messe ist europaweit einmalig und sehr wichtig für die tägliche Arbeit unserer Mitglieder. Es ist eine gute Idee, ideeller Träger dieser Messe zu sein“, resümierte Guillaume Le Coz, Generalsekretär der EASA und ergänzte: „Überall in unserem täglichen Leben sind Gefahrgüter und Gefahrstoffe vorhanden. Hier in Leipzig bekommt das Thema die notwendige Aufmerksamkeit. Wir werden daran arbeiten, die Fachmesse europaweit weiter bekannt zu machen und wachsen zu lassen.“ Der GGVD bereicherte die Fachmesse mit täglich wechselnden Vortragsblöcken zu speziellen Themen des Gefahrguttransports mit den verschiedenen Verkehrsträgern. „Unsere Vorträge im Forum wurden sehr gut angenommen. Im Vergleich zur Vorveranstaltung hat sich das Interesse des Publikums deutlich gesteigert. Auch an unserem Stand konnten wir sehr gute Gespräche führen und wichtige Kontakte knüpfen“, zog Ralf Hiltmann, Vizepräsident des Gefahrgutverbandes Deutschland, ein positives Fazit und zeigte sich insbesondere von der Resonanz beim Praxiswettbewerb „Der Gefahrguttransport - Finde die Fehler!“ begeistert: „Aufgrund des riesigen Zuspruchs sind wir dabei sogar an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen.“ Weitere Höhepunkte des Fachprogramms waren das Forum „Sonderabfallentsorgung“ des Fachverbandes Sonderabfallwirtschaft im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) sowie die 24. Auflage des Leipziger Gefahrguttages.

Gewinnbringende Netzwerkpflege

Die Produktpräsentationen, der intensive Fachaustausch sowie das gemeinsame Netzwerken untereinander machen die Gefahrgut & Gefahrstoff zu einer gewinnbringenden Veranstaltung. Auf der Leipziger Messe wurde nicht nur informiert und beraten, sondern auch weitere Zusammenarbeiten besiegelt. „Im Vergleich zur Erstveranstaltung hat die Messe die nächste Evolutionsstufe erreicht. Es hat eine konstruktive Weiterentwicklung stattgefunden. Wir konnten viele gute Gespräche an unserem Stand führen“, sagte Michael Kriegel, Departement Head Dachser Chem-Logistics Corporate Solutions, Research & Development. Sein Fazit: Das war ein erfolgreicher Messeauftritt für uns. Zur nächsten Veranstaltung sind wir wieder da.“

Die kommende Gefahrgut & Gefahrstoff findet vom 24. bis 26. November 2020 statt.

Messestand
Zahlreiche Aussteller präsentierten Lösungen für den Umgang mit Gefahrgut.
 
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