Arbeitssicherheit

UV-Schutz zur Hautkrebs-Prävention

Die richtige Anwendung ist entscheidend

Beschäftigte, die im Freien arbeiten, sind seit dem Frühjahr regelmäßig intensiver UV-Strahlung ausgesetzt: Allein auf die Monate April und Mai entfällt ein Viertel der jährlichen UV-Strahlenbelastung. Dadurch steigt das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Seit der weiße Hautkrebs und seine Vorstufen als Berufskrankheit anerkannt werden können, sind die Fallzahlen stetig gestiegen und erreichten im aktuellen Berichtsjahr 2017 einen neuen Höhepunkt.

So schön es ist, bei gutem Wetter zu arbeiten, die Sonnenstrahlen haben auch ihre Schattenseiten. Zumindest dann, wenn sich Berufstätige nicht ausreichend vor den schädlichen UV-Strahlen schützen. Bereits im Frühjahr nimmt die Stärke ultravioletter Strahlung deutlich zu. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hin. Wer sich nicht richtig schützt, setzt sich dem Risiko aus, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Seit 2015 können der weiße Hautkrebs und seine Vorstufen als Berufskrankheit anerkannt werden – seither steigen die Fallzahlen jährlich. Waren es im ersten Berichtsjahr 2015 noch 5.531 Verdachtsfälle, stieg die Zahl von 6.101 Fällen 2016 auf 6.375 Verdachtsanzeigen im aktuellen Berichtsjahr 2017, ein neuer Höchstwert.

Monate und Prozent der UV-Strahlung
Schon im Frühjahr kann die UV-Belastung gefährliche Ausmaße annehmen.

Risiko weißer Hautkrebs

Besonders gefährdet sind Berufstätige, die vorwiegend im Freien arbeiten Sie gehören zu den bundesweit rund 2,7 Millionen sogenannten Outdoor-Workern und haben ein erhöhtes Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Outdoor-Worker benötigen daher in jedem Fall professionelle Mittel für den beruflichen und dauerhaften Gebrauch. So ist es beispielsweise wichtig, dass die Hautschutzmittel nicht nur vor den UV-B-Strahlen schützen, sondern auch vor den UV-A-Strahlen. UV-B-Strahlen sind kurzwellig, energiereich und dringen weniger tief in die Haut ein als UV-A-Strahlen. Die UV-A-Strahlen sind langwellig und haben weniger Energie, sie dringen aber tiefer in die Haut ein. „Bislang kennen wir immer noch nicht alle Details über die Rollen von UV-B und UV-A bei der Entstehung von Hautkrebs. Daher ist es am vernünftigsten, gegen beide Strahlen gleichmäßig zu schützen“, sagt UV-Schutz-Experte Uli Osterwalder.

Produkte auswählen, die auf den Arbeitsplatz abgestimmt sind

Berufstätige sollten zudem darauf achten, Sonnenschutzpräparate zu verwenden, die einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 haben. Peter Greven Physioderm (PGP) bieten mit der parfümfreien Sonnenschutzcreme Physio UV 30 Sun eine Lösung. Die Creme ist extra wasserfest und muss somit nicht gleich wieder neu aufgetragen werden, wenn der Anwender schwitzt. Zusätzlich hat PGP für verschiedene Berufsgruppen Spezialprodukte im Angebot. Profianbieter schauen auch die Arbeitsplätze an und helfen bei der Gefährdungsbeurteilung. So können sie die Produkte empfehlen, die für den jeweiligen Arbeitsplatz geeignet sind. Denn: Das größte Problem beim Sonnenschutz und beim Hautschutz insgesamt ist, dass die Mitarbeiter die Produkte nicht oder falsch anwenden. Wenn Beschäftigte beim Eincremen aber nicht die ausreichende Menge verwenden, sich nicht richtig eincremen oder nicht regelmäßig nachcremen, dann hilft auch der höchste Lichtschutzfaktor nichts.

Sonnenschutzprodukte, Helm, Schuhe
Sonnenschutzprodukte verringern das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken.
 
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