Gesund bleiben – die Zukunft der Prävention

Dipl.-Ing. Helmut Ehnes

Ende Mai konnte ich am Präventionskongress 2019 im Bonner Telekom Dome teilnehmen. Leitmotiv der Veranstaltung: „Gesund bleiben“. Viel wissenschaftliche Prominenz und Präventionsakteure, auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und „Gesundheitsentertainer“ Dr. Eckart von Hirschhausen waren erschienen, um über Bewegung und gesunde Ernährung zu sinnieren. Im Kern stand die Frage, ob das 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz die Hoffnungen und Erwartungen erfüllt habe.

In vielen Statements und Diskussionsrunden war es wie immer: Jeder Akteur sieht fast nur sein eigenes, enges Handlungsfeld; aus von der Politik geförderten Pilotprojekten werden immer neue Tools geschaffen; natürlich leiden wir in Deutschland angeblich unter einem Mangel an Ressourcen finanzieller und personeller Art; die Angebote erreichen meist nicht die, die es eigentlich nötig haben.

Diese Zustandsbeschreibung nehme ich zum Anlass, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, hier fünf Thesen zur Zukunft der Prävention anzubieten:

Würde dies wahr, könnte eines Tages vielleicht doch das eintreten, was Prof. Dr. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summits, skizzierte: „Gesundheit und Wohlbefinden“ habe im Rahmen der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen das Potenzial, das Leben der Menschen auf unserem Planeten Erde besser zu machen. Professor Ganten schloss seinen beeindruckenden Appell zur Zusammenarbeit mit einem Zitat des Philosophen Karl Popper: „Wir haben die Pflicht zum Optimismus.“