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Vier neue Berufskrankheiten

Um vier Erkrankungen hat die Bundesregierung die Berufskrankheiten-Liste ergänzt. Sie enthält jetzt insgesamt 67 Positionen.

Erkrankungen der Leber durch Dimethylformamid sowie Polyneuropathien oder Enzephalopathien durch organische Lösemittel oder deren Gemische können zukünftig von den Berufsgenossenschaften als Berufskrankheit anerkannt werden. Unter bestimmten Bedingungen wurden auch die chronische obstruktive Bronchitis (Emphysem) von Bergleuten sowie durch Asbest verursachter Kehlkopfkrebs in die Liste der entschädigungspflichtigen Berufskrankheiten aufgenommen.

Diese Liste ist Bestandteil der neuen Berufskrankheiten-Verordnung, mit der die Bundesregierung das Berufskrankheiten-Recht an das Sozialgesetzbuch (SGB) VII angepaßt hat. Änderungen waren allerdings nur in einigen Details erforderlich. So soll beispielsweise die Zusammenarbeit zwischen Berufsgenossenschaften und Landesgewerbeärzten bei der Feststellung von Berufskrankheiten weiter verbessert werden.





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