Umsatz und Beschäftigung in der Baustoffindustrie mit deutlichem Plus

Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent. „Wir profitieren vom milden Winter und der angezogenen Nachfrage bei den Unternehmen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden, Dr. jur. Michael Weißenborn. Der positive Trend habe sich damit trotz Mehrwertsteuererhöhung fortgesetzt. Diese Steuererhöhung wirke sich allerdings negativ auf den Wohnungsneubau aus.

„Andererseits hat das Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung die Bautätigkeit im Bestand ebenfalls angetrieben. Insgesamt erwarten wir nach dem witterungsbedingten ungewöhnlich guten Start auf das ganze Jahr gesehen eine Umsatzsteigerung von etwa 5 Prozent“, erläuterte Dr. iur. Weißenborn.

Erfreulicherweise hätten diese Effekte nach 10 Jahren rückläufiger Entwicklung erstmals wieder zu höherer Beschäftigung geführt. Im ersten Quartal 2007 sei die Zahl der Beschäftigten um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die gute Konjunktur und die höheren Steuereinnahmen sollten daher dazu verwendet werden, die energetische Gebäudesanierung weiter voranzutreiben. Der erhebliche Anteil älterer Bausubstanz biete nach wie vor ein hohes Einsparpotenzial an CO2. „Aus diesen Gründen sollte das Gebäudesanierungsprogramm über 2009 hinaus fortgeführt werden“, sagte Dr. jur. Weißenborn. Die bessere Energieeffizienz von Gebäuden könnte so maßgeblich dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreiche.

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Zahlen der Baustoffindustrie

Die Zahlen der Baustoffindustrie von 2006 im Vergleich zu 2005 im einzelnen: