12. Deutsche Betonkanu-Regatta: Universität Twente und TU Dortmund gewinnen

Außergewöhnliche Boote aus Beton begeisterten die Zuschauer

Am 20. Juni 2009 fand auf dem Baldeneysee in Essen die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta statt.  Mehr als 900 Studenten und Auszubildende ließen bei dem außergewöhnlichen Wettbewerb ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. In der Wettkampfklasse der Herren gewann das Team der Universität Twente aus den Niederlanden mit einem Vorsprung von 19 Sekunden, gefolgt von der Hochschule Regensburg und der Technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum. Bei den Damen siegte das Team der Technischen Universität Dortmund. Zweit- und drittplatzierte waren die Mannschaften der Bauhaus Universität Weimar und der Hochschule Augsburg.

Die Teilnehmer der Regatta kamen von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Vor dem Wettkampf mussten sie gemeinsam mit ihren Ausbildern die knifflige Aufgabe lösen, ein Kanu aus Beton zu bauen, das robust sowie wasserundurchlässig ist und darüber hinaus den harten Bedingungen eines Rennens stand hält. Knapp

5.000 Besucher bewunderten am Samstag die 80 Betonboote auf der 400 Meter langen Regattastrecke.

Bei der Bootsparade der „Offenen Klasse“ wurden die skurrilsten Konstruktionen prämiert. Das Boot „GeBALLte Energie“ der Hochschule Lausitz, ein komplettes Spielfeld mit einem überdimensionalen Fußball aus Beton belegte in dieser Kategorie den ersten Platz. Allein der Fußball wog über 800 Kilogramm.

Die Deutsche Betonkanu-Regatta wird regelmäßig von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet. Im Rahmen der Veranstaltung spendete die deutsche Zement- und Betonindustrie für jeden Zuschauer, der sich an der Regattastrecke einfand, einen Euro für das Kulturprojekt Storp 9 in Essen.

www.beton.org

12. Deutsche Betonkanu-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen
12. Deutsche Betonkanu-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen
Das Boot GeBALLte Energie der Hochschule Lausitz
Das Boot „GeBALLte Energie“ der Hochschule Lausitz