Ladungssicherung auf dem Prüfstand

Im Zementwerk Burglengenfeld der HeidelbergCement AG wurde vom 4. bis 9. Mai 2009 eine „Ladungssicherungswoche“ durchgeführt. Ziel der Aktion war es, die Spediteure und Abholer von Sackzement zu sensibilisieren und auf die richtige Art der Ladungssicherung von auf Paletten verpackter Sackware hinzuweisen. Alle Spediteure wurden informiert, dass in Zukunft ausschließlich Fahrzeuge beladen werden,  die die vom TÜV festgelegten Mindestanforderungen hinsichtlich Ladungssicherung erfüllen.

Während der fünftägigen Aktion war ein Ladungssicherungsexperte vom TÜV Nord, Hannover, im Werk, der auch schon in anderen Werken der HeidelbergCement AG ähnliche Aktionen begleitete. Der TÜV Experte war in der Beladehalle anwesend und gab allen Abholern wichtige Hinweise zum richtigen Verzurren der abgeholten Ware. Dabei wurden u.a. die richtige Anzahl und der Zustand von Zurrgurten und Antirutschmatten überprüft.

Auch die Lkw-Fahrzeuge wurden auf Eignung für den Transport von Sackzement geprüft. Fehlende Zurrpunkte oder nicht vorhandene Bordwände können ursächlich sein, um einen sicheren Transport von Sackzement auszuschließen.

Schließlich wurde die Überprüfung der Fahrzeuge und Zurrmittel in einem sogenannten Ladungssicherungscheck dokumentiert und damit dem Fahrer und Fahrzeughalter der sichere Transportzustand bestätigt.

Unterstützt und begleitet wurde die Aktion auch vom Verkehrszug der Polizei Amberg, die an einem Vormittag zum Informationsaustausch und zur Beratung vor Ort war.

Außerdem war auch die Steinbruchs- Berufsgenossenschaft unterstützend an der Aktion beteiligt. An einem Ladungssicherungsmodell der StBG konnte anschaulich demonstriert werden, welche Ladungssicherungsmittel für den Transport verschiedener Produkte wie Platten, Rohre oder Schüttgut geeignet sind.

Für die Mitarbeiter des Werkes wurde darüber hinaus an zwei Tagen ein Brems- und Aufprallsimulator aufgestellt. Allen Werksangehörigen war es damit möglich, sozusagen die Sicherung der eigenen Person als Ladung zu überprüfen. Mit dem Brems- und Aufprallsimulator des ACE (Automobil Club Europa) kann sehr deutlich spürbar die Notwendigkeit der Gurtbenutzung getestet werden. Schon bei geringen Aufprallgeschwindigkeiten unter 10 km/h sind ohne Verwendung eines Sicherheitsgurtes schwere Verletzungen zu erwarten.

Insgesamt war diese Aktionswoche ein voller Erfolg und wurde von allen Beteiligten, Spediteuren, Fahrern und HC-Mitarbeitern als sehr guter Beitrag zum Thema Ladungssicherung und Gurttragepflicht gelobt.

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