Industrienachrichten

Rohstoffsicherung durch Regionalplanung in Bayern

Der Vorsitzende der Fachabteilung Sand- und Kiesindustrie im Bayerischen Indus­trieverband Steine und Erden (BIV) und Geschäftsführer der Karl Mossandl GmbH & Co., Siegfried Mossandl, sieht die sichere Versorgung der Wirtschaft mit den nötigen Rohstoffen aus regionaler Herkunft in ernster Gefahr. „Die Landes- und Regionalplanung ist unverzichtbar“, erklärte Moßandl beim 2. Rohstoffstammtisch der Fachabteilung Sand- und Kiesindustrie in Mamming. Es handele sich gerade bei der Regionalplanung um ein unverzichtbares Planungsinstrument für die Rohstoffindustrie. Es gebe kein Fachgesetz wie bei Naturschutz, Forst und Wasser, um die heimischen Rohstoffe gegenüber konkurrierenden Nutzungen langfristig zu sichern.

Sand und Kies sind mit einer Jahresproduktion von ca. 85 Millionen Tonnen die mengenmäßig wichtigsten Rohstoffe in Bayern. Durch Regionalpläne mit einem Planungshorizont von etwa zehn Jahren werde eine Planungssicherheit erreicht. Diese werde für die hohen Investitionen und langfristigen Planungsabläufe dringend benötigt. Auch schaffe die Regionalplanung Synergien, da bereits bei der Aufstellung der Regionalpläne eine übergeordnete Koordinierung der Rohstoffgewinnung mit den Belangen anderer Fachbereiche möglich wird.

 
Weitere Informationen

Bayerischer Industrieverband Steine und Erden
Fachabteilung Sand- und Kiesindustrie
Beethovenstraße 8
80336 München

T +49 89 51403-0

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