Arbeitssicherheit | International

ISSA Mining zeigt Potenziale für effiziente Prävention auf

Internationale Teilnehmer diskutieren Präventionspotenziale aus optimierter Unfalldokumentation.
Internationale Teilnehmer diskutieren Präventionspotenziale aus optimierter Unfalldokumentation.

Ein ausgereiftes Meldeverfahren und die intelligente Dokumentation von Arbeitsunfällen sind die Grundvoraussetzung für zielgerichtete Prävention und Rehabilitation. Die International Labour Organization (ILO) initiierte vor diesem Hintergrund den Workshop “Reporting situation on occupational accidents and diseases” im vietnamesischen Ho Chi Minh City.

ISSA Mining stellte die deutsche Praxis des Unfallmeldeverfahrens sowie der systematischen Unfallanalyse vor und zeigte, wie aus validen Unfalldaten passgenaue Präventionsaktivitäten abgeleitet werden können. Als Beispiel stellten Helmut Ehnes, Generalsekretär ISSA Mining, und BG  RCI-Mitarbeiter Gerhard Czuck erfolgreiche Kampagnen vor, die zur drastischen Reduzierung von Unfällen an Förderbändern und von Silikosen geführt haben. Die derzeitige Situation wurde vom Bureau for Safe Work und der vietnamesichen Institution für Präventivmedizin und Umwelt vorgestellt. Die zwischenzeitlich erreichten Erfolge und kommenden Herausforderungen der ASEAN-Region wurden von Tsuyoshi Kawakami, Senior Specialist on OSH, ILO-Regionalbüro für das östliche Asien in Thailand, vorgestellt. Als Beispiel guter Praxis für Chancen einer unternehmensinternen Dokumentation und Auswertung von Unfällen wurde das deutsche Braunkohleunternehmen Mibrag vorgestellt.

Auf dem Podium: Helmut Ehnes, Generalsekretär ISSA Mining (Bildmitte).
Auf dem Podium: Helmut Ehnes, Generalsekretär ISSA Mining (Bildmitte).
 
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