Technik

Neue Verfahren von Doppstadt für das Aufbereiten mineralischer Abfälle

Doppstadt sieht sich vor einer neuen Herausforderung: Die Nachfrage nach Rohstoffen nimmt weltweit zu, doch die Ressourcen sind endlich. Nur über nachhaltige Aufbereitungs- und Recyclingtechnologien kann dieser Konflikt gelöst werden. Das nimmt Doppstadt zum Anlass, Maschinen und Technologien für die Aufbereitung und den Abbau von mineralischem Abraum auf den Markt zu bringen, denn auch diese Materialien müssen geschreddert, getrennt und gewaschen werden. In den letzten Jahren wurden auch Verfahren entwickelt, die sich für das Trennen von Stoffgemischen in der Baustoffindustrie eignen. Außerdem will das Unternehmen in Zukunft die Wirtschaftlichkeit bestehender Separationsverfahren in Steinbrüchen deutlich verbessern.

Deponien überflüssig machen

Verfahren, die bisher nicht trennbare Stoffgemische in wiederverwendbare Fraktionen teilen, sind zum Beispiel für das Reduzieren bzw. dem Vermeiden von Deponierung von hohem Belang. Immerhin stammen mehr als 50 Prozent des deutschen Abfalls aus dem Abriss und Rückbau. Auch in Natursteinbrüchen tragen die Verfahren des Umwelttechnikunternehmens zur Verlängerung der Laufzeit eines Steinbruchs bei, da der Rohstoffanteil wesentlich effizienter genutzt werden kann. Die eigene Kernkompetenz sieht man im Unternehmen darin, Lösungen für bisher nicht realisierbare Anwendungen zu finden – wie zum Beispiel für den Rückbau von Siedlungsdeponien. Das Ziel: Deponien irgendwann vollständig überflüssig werden zu lassen.

Aufbereitungsanlage
Aufbereiten statt deponieren: Mit Anlagen wie der HDS-S 518 FlexEasy 800 will Doppstadt die Fraktionen von Baumischabfällen sauber trennen.
 
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