Industrienachrichten

Projekt „CO2-Reduktion in der Kalkindustrie 2050“ gestartet

Die Kalkindustrie gehört zu den energieintensiven Branchen. Seit Beginn des Emissionshandels ist die Kalkindustrie in das europäische Emissionshandelssystem einbezogen. Die Kalkindustrie trägt bereits heute maßgeblich mit ihren Produkten dazu bei, dass Umwelt und Klimaziele erreicht werden können. Auch durch den Bau neuer Brennanlagen in Deutschland hat die Kalkindustrie in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung bei der Kalkherstellung geleistet.

Gemeinsames Vorgehen

Die deutsche Kalkindustrie setzt sich weiter nachhaltig dafür ein, dass in der Energie- und Klimapolitik die drei Hauptziele Klimafreundlichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichberechtigt nebeneinander stehen. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie und Geschäftsführer von Schaefer Kalk, Diez, Dr. Kai Schaefer erklärt: „Die deutsche Kalkindustrie steht als zentraler Rohstofflieferant für wichtige Industrien am Beginn vieler Wertschöpfungsketten in Deutschland. Wir möchten dauerhaft in Deutschland im Einklang mit der Klimapolitik der Bundesregierung produzieren können. Wir werden die Anstrengungen der Deutschen Kalkindustrie zur CO2-Minderung weiter verstärken. Innerhalb des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie haben wir daher das Projekt ‚CO2-Reduktion in der Kalkindustrie 2050‘ ins Leben gerufen, um gemeinsam technische Lösungen zur Reduktion, Abscheidung und Weiterverwendung oder auch Speicherung von CO2 zu finden.“

Kai Schäfer
Dr. Kai Schäfer, Vorsitzender des Bundesverbands.
 
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