Technik

Zeppelin startet Online-„Baggerbörse“

In drei Schritten zum neuen Gebrauchten

Zeppelin investiert in digitale Geschäftsmodelle, um Kundenprozesse durch digitale Technologien weiter zu verbessern. „Schon etliche Jahre wird fast jede zweite gebrauchte Maschine über das Internet angefragt. Die Initialzündung für die Baggerbörse habe ich von meiner Tochter bekommen, als sie ihr Auto verkaufen wollte und wir den Wert dafür über eine Gebrauchtwagenplattform ermittelt haben. Das brachte mich auf die Idee, nach einer Online-Plattform für gebrauchte Baumaschinen zu suchen – bislang ohne Ergebnis. Denn so etwas gab es nicht“, so Kurt Kerler, Bereichsleiter Gebrauchtmaschinen bei Zeppelin. So setzte er sich mit seinem Team zusammen, um die Online-Baggerbörse zu entwickeln.

Die Plattform www.baggerboerse.de wurde konzipiert, damit die Benutzer einfach und schnell einen unverbindlichen Preis für ihre gebrauchten Baumaschinen erhalten und auf Wunsch mit Zeppelin in Kontakt treten können. Das ist nicht an einen Hersteller gebunden, sondern Kunden haben die Auswahl unter 48 gängigen Anbietern am Markt – bislang ein Alleinstellungsmerkmal, das die Online-Plattform in Deutschland bietet.

Nutzerfreundliche Bedienung

Die Anfrage erfolgt in nur drei Schritten: Als erster Schritt muss ein Hersteller aus einem Drop-down-Menü-Anzeige ausgewählt werden. Dann geht es zu den Kategorien: Mini-, Mobil- und Kettenbagger, Kettendozer, Rad-, Kompakt-, Ketten- und Baggerlader, Dumper, Muldenkipper, Walzen, Telehandler, Motorgrader und sonstige Baumaschinen. Schritt zwei: Abgefragt werden dann Basisdaten der Gebrauchtmaschine, wie Baujahr und Betriebsstunden. Letzter Schritt: Hier können Kunden ihre E-Mail-Adresse und Postleitzahl eingeben. In Echtzeit erhalten Kunden dann per E-Mail einen unverbindlichen Schätzwert. Natürlich hängt der endgültige Preis vom optischen und technischen Zustand der Maschine, aber auch von den Verschleißbildern und der Ausstattung ab. Das finale Angebot unterbreitet dann Zeppelin nach vorangegangener Besichtigung und Einschätzung der Maschine. Entsprechend der eingegebenen Postleitzahl wird den Anbietern der zuständige Ansprechpartner bei Zeppelin zugewiesen, mit dem sie dann Kontakt aufnehmen können, falls Interesse besteht, die Baumaschine zu veräußern. Kunden können sich aber auch entscheiden, direkt das Interesse am Verkauf der Maschine an den für sie zuständigen Gebrauchtmaschinen-Verkäufer zu übermitteln

Im Büro oder auf dem Smartphone

Neben der Desktop-Ausführung wurde die Baggerbörse auch für Smartphones entwickelt – dementsprechend passt sich die Anzeige auf den mobilen Endgeräten an. So können Kunden auch ohne PC eine Preisanfrage starten und wissen sofort, was sie für ihre gebrauchte Baumaschine bekommen. Bis zu fünf Anfragen hintereinander können Kunden stellen. Wird es mehr, kann man sich direkt an den zuständigen Zeppelin-Verkäufer wenden und so ohne Umwege ein Angebot erhalten.

Mann vor PC
Die Plattform vermittelt Gebrauchtmaschinen von 48 Anbietern.
 
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