Technik

Liebherr-Mobilbaukran in der Mainzer Innenstadt im Einsatz

Dort waren Spontanität des Kranfahrers und Flexibilität des Mobilbaukrans gefragt: Unter extrem beengten Platzverhältnissen waren die Anforderungen an den Kran vor Ort kurzfristig geändert worden. Das Positionieren eines Klimageräts auf einem Geschäftshaus sollte aufgrund technischer Probleme an anderer Stelle des Daches in größerer Distanz zum Kran stattfinden. Von der vorgesehenen Stellfläche aus war dies jedoch nicht möglich: Es wäre bereits die maximale Ausladung für den Hub erforderlich gewesen.

Knifflige Situation

Sowohl die umstehenden Gebäude als auch eine Platane schränkten die Alternativen einer für das Aufklappen des Auslegers geeigneten Stelle in der engen Häuserschlucht ein. Zudem musste neben dem Kran in der etwa zehn Meter breiten Gasse ein Durchgang für Passanten freigehalten werden. Der Kranfahrer fand jedoch eine Lösung: Am ursprünglichen Standort brachte er das zusammengefaltete Turmpaket seines Krans in Vertikalstellung. In diesem Rüstzustand konnte der MK 88 etwa fünf Meter näher an das Gebäude fahren und dort das Auslegersystem des Krans problemlos aufklappen. Um auch noch das letzte Stück an erforderlicher Ausladung zu ermöglichen, wurde beim entscheidenden Hub auf die vorgesehene 15°-Steilstellung des Auslegers verzichtet. Dafür mussten die Anschlagmittel jedoch gekürzt werden, denn das Niveau des Gebäudedaches lag nur knapp unter der 30-Meter-Hakenhöhe des Auslegers bei horizontaler Ausrichtung. So konnte das rund 800 Kilogramm schwere Klimagerät dank des Feinpositioniermodus Micromove schließlich punktgenau platziert werden.

Mobilbaukran in der Stadt
Der Liebherr-Mobilbaukran MK 88 Plus findet seinen Weg durch die Mainzer Innenstadt.
 
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