Technik

Wilkhahn-Büromöbelkonzepte

Dem Sitzen das Laufen beibringen – auch im 24-Stunden-Einsatz

Gerade in den digitalisierten Arbeitswelten gewinnt die reale Umgebung an Bedeutung. Die (Um-)Gestaltung der Arbeitsumgebung ist inzwischen neben Mensch und Software als „dritte Intelligenz“ der Produktivität anerkannt und gilt als wesentlicher Hebel, um Bestehendes zu hinterfragen und Neues zu denken.

Mann sitzt auf einem Stuhl und streckt seine Arme nach vorne
Belebt und hält beweglich: Die Wilkhahn-Bürostühle mit Trimension-Technik sind jetzt auch für den 24-Stunden-Einsatz verfügbar.

Wie gelingt es, dem komatösen Bewegungsmangel einer digitalisierten Arbeitswelt nachhaltig zu begegnen, damit die „Büroarbeiter“ auf Dauer gesund und leistungsfähig bleiben? Wie lassen sich Austausch und Begegnung fördern, um den Gemeinschaftssinn zu stärken, Erfahrungen zu teilen und neue Ideen zu entwickeln? Und wie kann es gelingen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv an den Veränderungen zu beteiligen, um sie für den Wandel der Arbeitswelt zu gewinnen? Um Rückenschmerzen und Stoffwechselerkrankungen schon beim Sitzen wirkungsvoll vorzubeugen, hat Wilkhahn mit dem Zentrum für Gesundheit (ZfG) der Deutschen Sporthochschule Köln die patentierte 3D-Sitzkinematik Trimension entwickelt. Sie mobilisiert die Hüfte als Kraft- und Bewegungszentrum des Körpers, stimuliert die tiefe Rückenmuskulatur und aktiviert große Muskelschlingen von den Fußgelenken bis zum Schultergürtel. Durch die körpersynchronen Drehpunkte werden auch im Sitzen ähnliche Muskel- und Gelenkfunktionen aktiviert wie beim Laufen: Flexion, Extension und seitliche Beugung bis hin zur Beckenrotation. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass dadurch sowohl Wohlbefinden wie auch Konzentrationsfähigkeit steigen. Mit ON und IN setzt Wilkhahn die neuen Benchmarks für Bewegungssitzen, die sich weltweit schon 500.000fach bewähren. Auf der A+A lassen sich neue Modelle testen, die für den 24-Stunden-Einsatz etwa in Leitstellen ausgelegt sind – also gerade dort, wo Konzentrationsfähigkeit und Wohlbefinden besonders relevant sind.

Einige Stühle in einer Reihe

Attraktive Meeting- und Pausenbereiche gestalten

Je digitaler die Prozesse und je höher die Spezialisierung, desto wichtiger wird die persönliche Begegnung. Jenseits formalisierter Meetings kann die Attraktivität der Gestaltung dem Zufall der Begegnung auf die Sprünge helfen, während die funktionale Qualität und Ergonomie über die Frage entscheidet, wie effizient die Meetings verlaufen.

Konferenztisch und Stühle
Stärkt durch seine Flexibilität Selbstorganisation und Beteiligung: das Tischprogramm mAx.

Neues Klapptischprogramm mAx: Flexibilität als Programm

„Re-shape the environment, don‘t try to re-shape men“ forderte einst der berühmte Architekt, Gestalter und Philosoph Buckminster Fuller. Heute wird in den Neuen Arbeitswelten die Veränderung der Einrichtung zum methodischen Programm, um die Mitarbeiter immer wieder zu neuen Blickwinkeln zu ermuntern und Gewohnheiten infrage zu stellen. Dafür hat Wilkhahn einen neuen, flexiblen „Raumexperten“ entwickelt, der auf der A+A 2017 in Düsseldorf Premiere feierte: Mit dem eleganten Klapptisch mAx und seiner cleveren Mechanik lassen sich alle „Tischfragen“ im Handumdrehen sicher aufstellen, verketten, umbauen, abbauen, stapeln und lagern: ausgesprochen einfach, gesundheitsschonend und durchaus ansehnlich.

So bietet Wilkhahn ein ganzheitliches Bürokonzept, das Bewegung, Begegnung und Beteiligung in den Mittelpunkt stellt – und damit biologische Notwendigkeiten mit sozialen Qualitäten verbindet. Beides zählt in der digitalisierten Arbeitswelt zu den Kernherausforderungen, um physiologischen und psychologischen Kollateralschäden der Digitalisierung vorzubeugen.

Ein Konzept, das ganz im Sinne von Wojciech Jastrzębowski, dem „Ur-Vater“ der Ergonomie, dem Wohle des Einzelnen und der Förderung der Unternehmung dient.

 
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