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Senioren: Im Straßenverkehr besonders gefährdet

Die Gefahr, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden oder ums Leben zu kommen, ist bei älteren Menschen als Fußgänger oder als Radfahrer weitaus größer als bei jüngeren Menschen.

Im vergangenen Jahr war beinahe jeder zweite getötete Fußgänger (43%) und fast jeder dritte getötete Radfahrer (37%) älter als 65 Jahre. Das Risiko, einen solchen Verkehrsunfall nicht zu überleben, ist bei Senioren fast zweieinhalbmal so hoch wie bei den übrigen Verkehrsteilnehmern. Schon leichtere Verletzungen haben bei ihnen oft schwerwiegende Folgen. Von den älteren Verkehrsopfern wurde ca. ein Drittel schwer verletzt, von den jugendlichen Unfallbeteiligten oder denen im mittleren Alter war das weniger als ein Viertel.

Unfallursache Nr. 1 ist bei älteren Fußgängern das "falsche Verhalten beim Überschreiten einer Fahrbahn". Das liegt zum Teil daran, daß ältere Menschen in schwierigen Verkehrssituationen schneller den Überblick verlieren als jüngere. Aber so etwas läßt sich auch im Alter durch spezifisches Training verbessern. Der DVR bietet daher seit vielen Jahren spezielle Programme für Senioren an, die über sicheres Verhalten im Straßenverkehr informieren. In der dunklen Jahreszeit gilt für Fußgänger wie Radfahrer: gesehen werden hilft Unfälle vermeiden. Einen hell gekleideten Fußgänger sieht ein Autofahrer schon aus einer Entfernung von 80 bis 90 Metern. Gleiches trifft auf Radfahrer zu. Vor allem für sie gilt in der Dämmerung wie im Dunkeln: Nie ohne Licht fahren.





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